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Example in München: Der Dance-Star im Interview

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Example tritt am 25. Februar in der Theaterfabrik in München auf

München - Nachdem Example die britischen Charts und Dancefloors gerockt hat, bringt der Dance-Superstar jetzt auch Deutschland. Das Interview vor dem Konzert in München:

Wer zuletzt in den Clubs rund um den Globus gefeiert hat, wird auch zu dieser Nummer getanzt haben: „Stay Awake“. Der Dance-Hit des 29-jährigen Londoners Example machte nicht nur die Dancefloors unsicher, sondern setzte sich auch eben mal auf Platz 1 der britischen Charts fest.

Mit seinem aktuellem Album „Playing in the Shadows“ ist der Brite namens Elliot John Gleave nun weltweit unterwegs. UNDERCOVER traf den Senkrechtstarter und Berlin-Fan, der gern mal Megan Fox daten und mit Prodigy zusammenarbeiten würde, zum Interview. Prädikat: Cooler Typ!

Hallo Example.

Hallo Bente, wie geht’s?

Gut geht’s. Danke. Und Dir?

Mir geht’s wunderbar. Ich hatte viele interessante Interviews heute. Das ist eine spaßige Angelegenheit.

Das liegt womöglich daran, dass Du mit Deinem Dance-Hit „Stay Awake“ von jetzt auf gleich auf Platz 1 der UK-Charts eingestiegen bist. Jetzt reißen sich die Leute um Dich!

Ja, aber damit ist es leider gleich vorbei. Du bist die Letzte auf meinem heutigen Interview-Plan.

Lass uns doch gleich einmal auf Deinen Erfolg zu sprechen kommen. Immerhin reden wir hier von Platz 1 der UK-Charts. WOW!!! Ich würde Luftsprünge machen.

So ähnlich fühlt sich das auch an. Viele, viele Jahre harter Arbeit haben sich endlich ausbezahlt. Das ist toll! Ich mache jetzt schon so lange Musik. Meine erste Single veröffentlichte ich 2004 – und die wurde gerade einmal von 50 Leuten gekauft.

Nun sind es auf einen Schlag 60.000 verkaufte Platten. Das war ein langer und massiver Prozess. Diese 50 Leute von damals sind der Grund, dass ich noch hier bin. Sie gaben mir das Selbstvertrauen, weiter zu machen.

Sind sie die einzigen die Dir den Mut gaben? Oder waren Familie, Idole und Freunde auch wichtig?

Ja, klar. Allen voran meine Mutter und mein Vater, die mich unglaublich inspirierten und anspornten, meinen Weg zu gehen. Mein Vater arbeitete immer hart. Seit meiner Kindheit hat er mir gesagt, dass es egal ist, was du machst, solange du damit zufrieden bist und dein Bestes gibst.

Er hat mich auch ermutigt, in die Musikindustrie zu gehen, obwohl er wusste, dass das hart werden würde. Ansonsten gab es natürlich musikalische Vorbilder wie Jay-Z, Nirvana oder Blur, deren Musik und Lyrics ich sehr bewundere.

Jay-Z, Nirvana, Blur – drei Bands, drei Genres: Hip Hop, Grunge, Brit Pop. Und Dein Album ist eine Dance-Scheibe, auf der unter anderem auch House-Beats zu hören sind. Du passt also in keine Schublade. Da müssen wir Journalisten uns was einfallen lassen, um Dich als Künstler in eine Kategorie zu stopfen.

(Lacht) Ja, das wird ganz schön schwer. Aber ich bin sicher, Ihr macht das schon irgendwie. Ich mag mich selbst als Künstler nur nicht festlegen und nehme alles mit, was mir gefällt.

Gilt das auch für klassische Stile wie Jazz oder Klassik?

Das komplette Interview mit Example findet Ihr auf

partygaenger.de

Nein, das glaube ich nicht. Mein nächstes Album würde auch eher von Rock und Grunge beeinflusstsein. Ich mag zum Beispiel auch Funk, Rhythmn und Soul sehr gern. Aber im Moment sehe ich nicht, dass diese Stile mal in meine Musik einfließen.

Interview: Bente Matthes

Am 25. Februar tritt Example ab 20 Uhr in der Theaterfabrik in München auf. Karten für das Konzert gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet.

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