Größte Party-Zone der Stadt: Go West

Seit über zwei Jahren existieren in der Landsberger Straße der m-park und die Nachtgalerie Seite an Seite in veritabler Rivalität um die Gunst der jungen Party-Crowd, beide Großraum-Clubs fassen zusammen über 4000 Gäste.

Die Nachtgalerie, die einst das ehemalige Nachtwerk lediglich als Übergangslösung bis zur Fertigstellung der neuen Homebase unter dem Busbahnhof in der Arnulfstraße 2010 bezog, ködert ihr Publikum mit unschlagbaren Getränkepreisen (ab 50 Cent), dafür müssen die Clubber allerdings einen Eintritt von 10 Euro berappen. Der m-park hingegen setzt auf drei Areas mit elf Bars, angeschlossen daran ist der Rock-Club im selben Haus mit eigenem Eingang.

Im neuen Jahr wird erstmals nicht gegeneinander, sondern miteinander gefeiert, mit Münchens größter Party-Zone unter dem Titel Go West. Zum ersten Mal in der Geschichte der Landsberger Straße veranstalten die größten Clubs der Stadt am heutigen Montag eine All-Area-Party. Selbst das Freigelände zwischen den Hallen wird zur Party-Meile mit zwei Outdoor-Areas, Fress- und Barständen umgewidmet. Die Fakten: drei Locations zum Preis von einer (10 Euro), acht Musikrichtungen (Après Ski, Schlager, House/Elektro, Rock, Salsa, Black/HipHop,Charts, Partysound), dazu eine Marktstraße mit Glühwein, Hot Red Bull, Maroni, Pizza, Burger und Cocktailbuden. Drinks gibt’s in allen Areas ab einem Euro. Ab 22 Uhr in der Landsberger Straße 169 – 185.

Mit einem „Funky Disco Clubbing“ geht heute die Estrada-Motto-Reihe im Volksgarten (Rosenheimer Straße 145h, 22 Uhr) ins neue Jahr. Oder zumindest mit dem, was Zdenko Anusic, der in den 1970er Jahren noch Teenie war, sich unter „Disco“ vorstellt: „die Bee Gees waren damals das, was Justin Timberlake heute ist, und Röhren-Jeans mussten der Schlaghose weichen, Afro-Look war die Frisur der Zeit und Kir Royal war damals das In-Getränk schlechthin.“

Demnach war der modische Discogänger seinerzeit ein Mann in Schlaghosen und Afro-Look, der mit einem Kir Royal im Studio 54 zu den Bee Gees abtanzte… Zum Estrada-Clubbing werden neben besagtem In-Getränk zu Begrüßung auch hundert Porno-Brillen verteilt, was immer das auch sein mag, und zum Trost: die DJs Erwo, Aca und MC Smuci spielen nicht nur Bee Gees-Sound.

Fast schon ein Fix-Punkt im Party-Kalender – weil alle Jahre am 5. Januar wieder kehrend – ist die Purzltags-Fete von DJ Alex Kiss und Dani Mraz in dessen Prinzip-Club (Maximiliansstraße 29, 23 Uhr). Dieses Jahr als Piraten-Party mit entsprechendem Dress-Code. Ein bisserl Dreck ins Gesicht, eine Augenklappe und ein schwarzes oder rotes Kopftuch – fertig. Die Geburtstagsständchen bringen Domenic D‘Agnelli, Tonio Barientos, Ana und Julietta an den Turntables dar, auch die beiden Jubilare wollen feine Sets zu Gehör bringen.

Quelle: tz

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