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Halloween: Welche Clubs am Samstag feiern

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Samstags-Horror: Münchens Clubs feiern Halloween © fkn

München - An Halloween am kommenden Mittwoch gilt in Bayern das Tanzverbot - deswegen feiern viele Szene-Wirte und Party-Veranstalter das Grusical schon am Samstag.

Eigentlich ist Halloween erst kommenden Mittwoch. Noch gilt allerdings in der Nacht vor Allerheiligen – einem „stillen Tag“ laut Bayerischem Feiertagsgesetz – das Tanzverbot, weshalb die Münchner Szene-Wirte und Party-Veranstalter das Grusical auf Samstag vorverlegt haben.

Die größte Halloween-Party Europas steigt wieder auf dem Gelände der Kultfabrik (Grafingerstraße 6). Als Thema haben die Okkulten diesmal einen Zombie-Märchenwald gewählt: Rotkäppchen ist mit dem Werwolf unterwegs, Rapunzel wird vom Teufel geholt, Aschenputtel hat mit der Kürbiskutsche einen Unfall, und das Rumpelstilzchen freut sich über der Königin ihr Kind. Klingt nicht jugendfrei, ist es auch nicht, weshalb Einlass in den Nightlife-Park erst ab 18 Jahren gewährt wird.

An echtem Spuk, blutiger Dekoration, lebenden Zombies, gruseligen Überraschungen und höllischen Attraktionen soll jedenfalls nicht gespart werden. Genauso wenig wie an ­Musikrichtungen, die die Geisterfabrik in ihren 24 Clubs bereit hält: von Party-Pop über feine House- und Elektrobeats, Latino Klänge, Schlagerhits, Rockmusik bis hin zu düsterem Wave und Gothic.

Passende Kostümierung gibt’s vor Ort in Randy Mikels Halloween Gore Store, professionelle Maskenbildner sorgen in der NachtKantine zudem für einen mörderischen Gesichtsausdruck, für Löcher im Kopf, aufgeschnittene Halsschlagadern und was man sonst noch so braucht an Aufhübschungen in dieser schröcklich gruseligen Nacht. Der Eintritt beträgt zehn Euro, alle Clubs sind inklusive.

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Nicht weniger Tradition hat die Halloween-Fete des Rococo-Veranstalter-Konsortiums um Zdenko Anusic. Die Höllenpforte zwischen dem Diesseits und Jenseits öffnen sie ­dazu auch dieses Jahr ­wieder im 8Seasons (Sonnenstraße 12), wo den ­Partygängern von 22 Uhr bis zum Morgengrauen das Gruseln bei bestem House, Electrotunes sowie Aktuellem aus dem Bereich Pop & R’n’B gelehrt werden soll. Wer will, kann sich beim Sarg-Foto-Shooting schon mal mit den ­letzten eigenen vier ­Wänden anfreunden – oder alternativ das Leben mit heißen Gogos feiern.

Am „blutigsten“ allerdings dürfte es Samstag Nacht im Zenith (Lilientalallee 26) zugehen. Immerhin versprechen die Party-Macher mit ihrer Neonsplash-Reihe ein „Blood Massacre“. Wurden die weißgekleideten Gäste bei der letzten Show im August noch mit über 1000 Litern bunter Neonfarbe „beschossen“, werden beim Neonsplash-Showdown die Farbkanonen ausschließlich mit blutroter Farbe geladen. Bis zum „Bloody Paint-Drop“, dem Moment, an dem die Farbkanonen abgefeuert werden, präsentieren sich ab 22 Uhr zahlreiche Aktionskünstler, Akrobaten, Musiker und DJs, darunter das derzeit weltweit gehypte DJ-Wunderkind Nick Svenson in einer aufwendig gestalteten Halloween-Bühnenshow.

Wer lieber im Zentrum bleiben will: In der ZK Max-Unterführung (Altstadtring Höhe Maximilianstraße) gastiert ab 22 Uhr der Urban Circus unter dem Motto Halloween – From Dusk Till Dawn mit Live-VJ-ing und 3D-Mapping, den DJs Real und Fesh, Performances, Feuer-Akrobaten und Gogos.

Auch der NY-Club (Sonnenstraße 25) verwandelt sich am Samstag ab 23 Uhr in ein Horror-Kabinett. Zur Begrüßung gibt’s Bloody Welcome-Shots. Bis 1 Uhr kann sich der geneigte Partygänger auf Horror schminken lassen, damit er in der Halloween-Deko nicht unangenehm menschlich auffällt.

Thomas Oßwald

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Nachtgeflüster

In der B-Bar (Geyer­straße 52) läuten am Samstag ab 20 Uhr die Abschiedsglocken. Nach rund drei Jahren sagt Bill Fehn Good-bye und übergibt das Zepter an seinen Nachfolger Michael Petersen von der künftigen Shane’s Bar. Der Wechsel am Tresen wird ab 20 Uhr mit Drink-Specials von Tanqueray Gin bis ­El ­Jimador Tequila und Hennessy Cognac mit Sounds von DJ Dusty, Jazz & Milk gefeiert.

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