Club-Chef Peter Wacha im Interview

Happy Birthday: 9 Jahre Rote Sonne!

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Happy Birthday: 9 Jahre Rote Sonne

Dieses Wochenende feiert die Rote Sonne ihr neunjähriges Bestehen. Vor dem Start des dreitägigen Party-Marathon haben wir mit Mitbegründer Peter Wacha gesprochen.

Neun Jahre erfolgreich einen Club zu führen ist sicher nicht einfach. Wie ist der Club Rote Sonne damals entstanden?

Peter Wacha: Richard Rieger, der Mann hinter PastaMusik und Sven Künast (heute Pimpernell) kamen damals auf Dorothea Zenker und mich zu, sie hätten eine freie Clublocation, das bankrotte Fortuna, Münchens erste Lesbendisko, die wir übernehmen könnten. Wir haben da nicht lange gezögert, den Acid Paula (Notwist, Console) und den Architekten Bernd Bergmann ins Boot genommen und den Club übernommen. Dorle und ich hatten schon jahrelang Erfahrung gemacht, wir führten mit David Süß (heute Harry Klein) erfolgreich den legendären Club Ultraschall in Riem und auf dem Kunstpark Ost.

Woher stammt der Name Rote Sonne?

Peter Wacha: Der Vorschlag kam von Gabriel Pakleppa´s Papa, der die FlowerPower-Zeit miterlebte, und aus dieser Zeit stammt auch der Revoluzzer-Kultfilm gleichen Namens. Die Hauptdarstellerin Oschi Obermaier hat uns dann sogar ein Glückwunschfax geschickt.

Habt ihr noch Verbindungen mit dem Harry Klein?

Peter Wacha: Ja, wir pflegen ein freundschaftliches Verhältnis.

Hat sich euer Publikum oder die Musik in eurem Club im Laufe der Jahre verändert?

Peter Wacha: Ganz in der Tradition des Ultraschalls sind wir der elektronischen Tanz- und Experimentalmusik verpflichtet, waren und sind immer auf der Suche nach Neuen progressiven Klängen, haben z. B. Dubstep oder Hypie Hypie (mit den nun international erfolgreichen Schlachthofbronx) etabliert, ohne die Legenden der Techno-Bewegung, wie Laurent Garnier oder Jeff Mills, zu vergessen.

Das Publikum hat sich natürlich verändert, viele Neue Gesichter sind dazugekommen, aber auch die nun älteren Raver lassen sich immer wieder gerne blicken.

Wie hat sich die Rote Sonne im Laufe der neun Jahre verändert?

Peter Wacha: Wir haben von Anfang an sehr viel Wert auf Herzlichkeit und Teamgeist gelegt, das ist ganz klar spürbar. Faire Preise, No Logos, das werden wir nicht ändern. Musikalisch zählt der Club zu den beliebtesten Deutschlands.

Gibt es einen Künstler/DJs der mit eurem Club eine besondere Verbindung hat, vielleicht auch schon über die gesamten neun Jahre hinweg?

Peter Wacha: Zu viele um sie aufzuzählen: Move D., Laurent Garnier, Cristian Vogel, Patrick Pulsinger, & die FM4 Possee, Aka Aka, Dominik Eulberg, …….

Welche Veranstaltungen der letzten neun Jahre waren die Highlights des Clubs?

Peter Wacha: Ich könnte jetzt zwei Seiten voll machen! Klar die Silvesterabende mit den Stock5 Afterhours, Konzerte mit Underground Resistance, Jaki Liebezeit, Die Vögel, Modeselektor, die Dubstep Nächte mit Mala, Skream, Benga und viele Andere.

Was macht die Rote Sonne aus?

Peter Wacha: Viele Gäste und Mitarbeiter lieben die familiäre Atmosphäre, die großartige Akustik, das unglaublich anspruchsvolle, internationale Booking. Die Kunst- und Theateraktionen und die hochwertige Getränkeauswahl runden das alles ab. Bei uns kommt jeder rein, der Mix stimmt in jeder Hinsicht.

Wie feiert ihr euer neunjähriges Bestehen?

Peter Wacha: Mit Actress, Paula Temple und Emika haben wir die progressivsten Techno-ProduzentInnen an Bord, die zur Zeit unterwegs sind, Aka Aka mit Thalstroem ist die Partymaschine schlechthin, umrahmt von unseren beliebten Residents. Dazu gibt’s für jeden ein Freigetränk, ne Bio-Burger Station und noch ein paar andere Nettigkeiten, die ich jetzt nicht verraten darf!

9 Jahre Rote Sonne
Do., den 31.07. bis Sa., den 02.08., jeweils ab 23 Uhr
Maximiliansplatz 5

www.rote-sonne.com.

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