Paukenschlag! Champions League läuft ab 2021 bei komplett neuem Anbieter 

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Kong-Betreiber Jisho Lang im Interview

Kiss statt Kong

Kong-Betreiber Jisho Lang und sein Team

Ende Februar schließt der beliebte Kong-Club, aber schon Anfang des Monats machen die Betreiber mit dem Kiss ein neues Lokal auf. Wir sprachen mit Jisho Lang über die Veränderungen.

Hallo Jisho, erzähl mal: Warum kommt es eigentlich zum Aus fürs Kong?
Lang: Diese Neuigkeit kam für die meisten überraschend. Aber wir waren der Meinung, es ist immer gut, sich zwischendurch auch wieder zu erneuern, sich neue Perspektiven zu eröffnen. Wir machen ja kontinuierlich neue Läden, da muss man auch mal einen zumachen. Außerdem sind die Mieten in der Gegend exorbitant teuer, das ist auch kein Geheimnis.

Wie geht‘s mit der Location an sich weiter?
Lang: Wir haben gute Nachfolger gefunden, die Location ist und bleibt also in guten Händen und wird auch weiterhin das Nachtleben bereichern. Mehr kann ich noch nicht sagen.

Wann ist der definitiv letzte Tag fürs Kong und welche Highlights zum Abschied stehen im Februar noch an?
Lang: Das Wochenende 27./28. Februar ist unser letztes. Davor haben wir natürlich noch ein paar tolle Bookings an Land gezogen. Roman Flügel kommt zum Beispiel. Und auf das DJ-Set von Mike Skinner von The Streets am 17. Februar freue ich mich persönlich schon sehr.

Am 2. Februar macht ihr mit dem Kiss schon wieder ein neues Lokal auf. Was verbirgt sich dahinter?
Lang: Das Kiss in der Landwehrstraße 44 ist ein Ableger, gewissermaßen die kleine Schwester von unserem Kismet in der Löwengrube. Hier gibt‘s also auch orientalische Küche, von Dienstag bis Samstag werden wir geöffnet haben. Was die Getränke angeht, legen wir einen Schwerpunkt auf Rakis und Araks. 

Wir sind mit dem Kiss ganz bewusst in ein neues Viertel gegangen, das szenetechnisch noch unbeleckt ist. Jetzt sind wir mitten im Kiez. Das Kiss ist kleiner als das Kismet, es besteht nur aus einem Raum. Im Unterschied zum Original haben wir hier Erdbeerrot als markante Farbe gewählt, das passt auch gut zum Namen.

Sehen wir manche Kong-Mitarbeiter bald auch im Kiss?
Lang: In der Tat, einige wird man dort in Aktion erleben, aber auch im Kismet und in unserem anderen Lokal Charlie, das ja auch immer noch super läuft. Ich sag‘ immer, das Charlie ist gebaut für die Ewigkeit. Wir sind dort nicht so sehr am Zeitgeist orientiert, sondern wollen lieber nachhaltig hohe Qualität liefern.

Plant ihr auch einen Nachfolger fürs Kong?
Lang: Ja, es wird etwas in diese Richtung geben, aber bis dahin vergeht noch einige Zeit. Wir wollen uns auf jeden Fall vergrößern, einfach mehr Platz für unsere Gäste haben. Wir haben ja doch eine ganz schön große Reichweite. Zum Herbst 2016 wird man auf jeden Fall etwas Neues von uns hören.

Kiss (Landwehrstr. 44)
Di. bis Sa., 18-2 Uhr (ab Mitte Februar auch 12-15 Uhr)

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