Kunst in allen Gängen: Torpedo Riot Club Hotel Edition

Torpedo Riot Club im Gspusi

Samstagnacht verwandelt sich das Gspusi Hotel am Sendlinger Tor im Rahmen des Torpedo Riot Clubs in einen pulsierenden Mix aus Vernissage und Rave.

Was Kunst ist, lässt sich wahrlich nicht fix definieren. Denn schließlich ist Kunst alles und wiederum auch nichts. Kunst ist nicht immer etwas Greifbares, aber durchaus immer etwas Erlebbares. Und gemäß dieser einen Definition wird die dritte Episode des Torpedo Riot Club am Samstag ausgerichtet.

Erlebnisse für alle Sinne auf drei Ebenen, in den Zimmern, im Treppenhaus und allen Gängen, das ist zunächst das grundlegende Konzept und lässt sich wie folgt aufschlüsseln:

Das gibt es zu sehen: 10 zeitgenössische (bildende) Künstler stellen Ihre Arbeiten aus und schaffen damit aus den Räumen des Hotels eine einzigartige Location für eine moderne Vernissage.

Das gibt es zu hören: 15 DJs legen einen Sound von Urban über Disco bis zu House und Techno auf – in jedem Stockwerk dominiert eine andere Musikrichtung. Darum kümmern sich die DJs der drei Konglomerate Teenage Angst (1.Stock), Radio 80000 (2.Stock) und Feta Records (3.Stock).

Das gibt es zu schmecken: eigens kreierte Drinks in der Gspusi Bar, neben allen anderen herkömmlichen, alkoholischen Getränken; und wer sie findet, kann sich an der geheimen Schnappsbar wappnen.

Das gibt es zu riechen: die Herznoten unterschiedlicher Eaus de Toilette, einen guten Reiniger, ein wenig Terpentin und Ölfarbe, Kaffee – eine Duftmischung aus Rave, Atelier und Städtetrip.

Das gibt es zu fühlen: die Nadel von Tattoo-Künstler Martin Kukol. Wer noch nicht zu tief ins Schnappsglas geguckt hat, darf sich von Kukol etwas für die Ewigkeit unter die Haut stechen lassen.

Auf dem Programm stehen noch weitere Überraschungen, vor einer Reizüberflutung muss man sich aber nicht fürchten, schliesslich kann man sich ja auch einfach auf den kleineren Raum eines der zwanzig Zimmer zurückziehen.

Gspusi Bar Hostel. Oberanger 45
Einlass ab 21 Uhr

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