Lokalrunde mit Afrob: Die nächste Runde geht aufs Haus!

Feierei in gleich fünf Locations: Die Lokalrunde!

Am Wochenende lädt Afrob bei einer kleinen Tour durch Beverly Kills, Lucky Who, Downtown Flash, Crux und Kong und zur Lokalrunde ein.

Allzu oft endet eine wirklich gute Partynacht nicht mal annähernd dort, wo sie angefangen hat. Auch einem regulären Abend wohnt eine Dynamik inne, die die Jungs von Beverly Kills, Lucky Who, Downtown Flash, Crux und Kong zu einem eigenen Konzept inspiriert hat: der Lokalrunde. Erstmals findet dieses Event diesen Freitag statt – und zwar gleich mit einem Paukenschlag.

Niemand geringeres als Hip Hop Urgestein Afrob wird die Runde durch die Clubs anführen und in jedem Laden musikalisch etwas zum Besten geben, bevor es dann heißt: die nächste Runde geht aufs Haus! Nicht irgendeine Runde, sondern eine Frangeliquo Runde, in eigens für diesen Abend abgefüllten Mini-Fläschchen.

Einen kostenlosen Shuttleservice, der einen von Club zu Club bringt, wird es auch geben. Zum Abend, dem Ablauf und allem weiteren haben uns Crux-Inhaber Marco Reger, sowie „the man himself“, Afrob, unsere Fragen beantwortet.

Wie seid Ihr auf die „Lokalrunde“ gekommen?
Marco: Wir Betreiber kennen uns alle gut und hängen oft gegenseitig in unseren Lokalen ab, da lag es auf der Hand mal so ein gemeinsames Projekt zu starten. Die Idee existiert sogar schon sehr lange, nur zur Umsetzung sind wir bisher nicht gekommen. Jetzt freuen wir uns, dass es endlich klappt!

Worauf sollte sich der Gast einstellen? Muss man zu jeder Location mitpilgern?
Marco: Müssen tut man überhaupt nix. Jede Location funktioniert an dem Abend natürlich auch autark, aber es bietet sich natürlich an, eine Runde zu drehen, wenn man mit demselben Ticket überall reinkommt.

Was wird in den einzelnen Locations geboten? 
Marco: Das Beverly Kills öffnet um 20 Uhr als erste Location. Dort spielen die Residents DJ Raw ‘n Funkie und DJ Saman Old School Hip Hop. Im Crux schmeißen Rapper Legende Harris und Haftbefehls DJ Maxxx ihre „Red Light District Berlin“ Party, das bedeutet viel New School Hip Hop, Trap und nackte Haut.

Im Downtown Flash dreht der DJ der Massiven Töne, DJ 50er Ton die Platten. Da wird es eine große Bandbreite an schwarzer Musik zu hören geben. Soul, Hip Hop, Funk, Disco usw. Im Kong geht es gewohnt housig-elektronisch zu, da spielt unter anderem Petar Dundov ein Live-Set. Außerdem findet dort ab 5 Uhr die local Players Afterhour der Lokalrunde statt, darauf freue ich mich besonders.

Im Lucky Who wird extra ein riesiges Zelt aufgestellt, um neben dem Club auch den traumhaften Innenhof bei diesen herbstlichen Temperaturen genießen zu können. Dort bringen die Tänzerinnern & DJanes von „Deine Gang“, Dj Ales und DJ Magic Flava die Meute zum Tanzen. Mit Oldschool Hip Hop, Dancehall und Funk. 

Du trittst im Rahmen der Lokalrunde zu jeder vollen Stunde in einem anderen der fünf teilnehmenden Clubs auf. Wieso hat dich dieses Konzept überzeugt?
Afrob: Ich bin eine OG Rampensau. So was habe ich noch nie gemacht. Ich fand die Idee von Anfang an super. War lange nicht mehr in München unterwegs. Anstatt an einem Ort zu bleiben finde ich das mobile eine Hammer Idee.

Was wird es von dir an dem Abend zu hören geben?
Afrob: Die Hits natürlich! Und das, was wohlmöglich von den Leuten gewünscht wird.

Wie fällt die eigentliche „Lokalrunde“ nach dem Auftritt von Afrob konkret aus?
Marco: Einer der beliebtesten Shots in allen Lokalrunde-Locations ist Frangeliquo, ein Haselnuss-Likör. Davon wird Afrob wird in jedem Laden 'ne Runde schmeißen. Die Leute von Frangeliquo haben dafür extra Mini-Flaschen für uns abgefüllt. Die gibt’s hier sonst gar nicht, und ich schätze die werden sehr gut ankommen.

Was glaubt ihr durch diese neuartige Dynamik bieten zu können?
Marco: Ich glaube die Dynamik ist gar nicht so neu, weil sich unsere Gäste eh stark Mischen. Wir kommen den Gästen damit einfach einen Schritt entgegen und feiern alle zusammen ein gewaltiges Fest. Und hey, wir haben es damit jetzt in die Zeitung geschafft, das ist doch schon mal ein großer Erfolg. 

Afrob, wie empfindest du die aktuelle Münchner Hip Hop Club-Szene – auch im Vergleich mit z.B. Berlin?
Afrob: Berlin lässt sich mit keiner Stadt vergleichen. Aber in München sind sehr viele gute DJs und Writer. Was Musikgruppen angeht könnte da noch mehr kommen.

Darf man auf weitere „Lokalrunden“ hoffen?
Marco: Wir wollen nix übers Knie brechen, aber wenn alles wie erwartet funktioniert, dann werden wir das natürlich gerne wiederholen.

Lokalrunde
Freitag, 23.10., Start ab 20h im Beverly Kills, Tickets: 12 Eur an der Abendkasse
Auftritte Afrob: 23 Uhr Bevery Kills, 0h Lucky Who, 1 Uhr Downtown Flash, 2 Uhr Crux, 3.30 Uhr Kong

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