Schreck während der Hymne: Sorge um Bundeskanzlerin Merkel 

Schreck während der Hymne: Sorge um Bundeskanzlerin Merkel 

Ein Gratis-Pfeffi für jede Unterschrift

Rettungsaktion für beliebte Münchner Party-Location: Nur noch wenige Stimmen fehlen

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Nach fünf Jahren Party im MMA soll Mitte April Schluss sein (Symbolbild).

Das MMA am Königsplatz muss wohl seine Pforten schließen - doch es regt sich Widerstand. Nur noch wenige Stimmen fehlen, um die Petition im Stadtrat geltend machen zu können.

Update vom 22. Februar, 10.19 Uhr: Kann das MMA noch gerettet werden? Bereits 7.863 Menschen haben bereits die Petition zur Rettung der Münchner Party-Institution unterschrieben. Das Problem: Um die Petition beim Stadtrat einreichen zu können, müssen 6.500 Stimmen nur aus München kommen. Und dieses Ziel ist noch nicht ganz erreicht. „Wir haben derzeit 4.106 Stimmen aus München direkt. Es fehlen also noch etwa 2.400 Stimmen, bevor wir die Petition geltend machen können“, so eine der Initiatorinnen zu tz.de. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies noch 15 Tage auf openpetition.de tun. 

Zudem fahren die MMA-Retter große Geschütze auf. Mittlerweile gibt es einen Stand der Retter mitten im MMA, an dem man seine Unterschrift zur Unterstützung abgeben kann. Zur Belohnung gibt‘s einen Gratis-Pfeffi. Flyer machen auf die Aktion aufmerksam. Wer sich auch äußerlich mit den MMA-Rettern verbünden will, für den gibt es Buttons und Sticker mit dem Hashtag #SAVEMMA. 

Update vom 27. Januar, 14.45 Uhr: Regt sich nun Widerstand gegen die mögliche Schließung des Mixed Munich Arts (MMA) am Königsplatz? Zwei Frauen haben nun eine Petition gestartet, um eine mögliche Schließung des MMA zu verhindern. Auf openpetition.de findet sich die Sammlung von Unterschriften, die am Samstag gestartet ist und fünf Wochen dauern soll. „Die Stadtwerke wollen die Zwischennutzung ihres früheren Heizkraftwerks auslaufen lassen. Stattdessen folgen wohl (mal wieder) riesige Büro- und Hotelkomplexe“, ist in der Beschreibung der Petition zu lesen. 

Die Frage: „Braucht die Stadt noch mehr davon? Wir sagen ganz klar: NEIN!“ heißt es dort. Den Initiatoren geht es vor allem um eins: eine Fläche für kulturelle Projekte zu erhalten. Die Forderung sei daher eine Verlängerung des Pachtvertrags sowie der Stopp des Bauvorhabens.

Beliebte Party-Location in München muss wohl schließen - Betreiber verbittert

München - Zwischennutzungen haben es an sich, dass ihr Ende oft mit großem Schmerz verbunden ist. Gleiches erleben gerade auch die Macher des MMA (Mixed Munich Arts) am Königsplatz. Die Stadtwerke München wollen die Zwischennutzung des früheren Heizkraftwerks in der Katharina-von-Bora-Straße auslaufen lassen, wie in-muenchen.de berichtet.

Seit knapp fünf Jahren hat sich das MMA vor allem bei Electro-Fans als beliebte Party-Location etabliert. Dass nun am 15. April 2019, dem offiziellen Ende der Vertragslaufzeit, die Sound-Anlage stillgelegt werden soll, will Constantin Mascher, einer der Betreiber, nicht wahrhaben: „Wir haben immer noch die Hoffnung, dass sich das Ganze noch etwas hinzieht. Ich kann mir das noch gar nicht vorstellen, dass bald alles weg sein soll. Wir kennen hier ja jede Schraube mit Vornamen.“

München: MMA muss wohl schließen - Verbitterung bei Betreibern

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatten Mascher und seine Kollegen Mathias Arifin und Mark Maurer von der bevorstehenden Schließung erfahren. Neben etwa 50 Mitarbeitern wäre auch das im Konzept integrierte Bar-Restaurant Electric Elephant betroffen. Noch haben die MMA-Macher die Hoffnung allerdings nicht aufgegeben. „Jede Verlängerung wäre gut, ob ein halbes Jahr oder ein Jahr“, hält Mascher ein Einlenken der Stadtwerke nicht für gänzlich ausgeschlossen.

Gleichwohl hat sich das Trio bereits auf die Suche nach einem Alternativ-Standort begeben. „Das ist brutal schwer, und die Euphorie ist schon ein bisschen gebremst bei uns. Bei einem neuen Projekt müssten die Rahmenbedingungen schon wirklich gut sein“, erklärt Mascher. Dass ihr Projekt nach knapp fünf Jahren in München vor dem Aus steht, sorgt für eine gewisse Verbitterung. „Die Stadt München sollte mal grundsätzlich überdenken, wie sie mit den Akteuren, die etwas für die Subkultur tun, umgeht“, richtet Mascher einen Appell an die Entscheidungsträger.

Ihren Abschied wollen die MMA-Macher auf jeden Fall mit einem Ausrufezeichen begehen. „Wir werden Ende März/Anfang April entweder die letzten Tage bei uns feiern oder den fünften Geburtstag“, stellt Mitbetreiber Arifin klar.

lks

An die 30 Polizisten waren insgesamt im Einsatz, um eine Party in der Schwanseestraße in Giesing zu beenden.

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