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Österreich mit Verletzungspech: Auch Reichelt fällt aus

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Hannes Reichelt fällt mit Knieproblemen beim Riesenslalom am Freitag ab. © dpa

Garmisch-Partenkirchen - Das Verletzungspech klebt den Österreichern an den Skiern: Nach Benjamin Raich fällt jetzt auch Hannes Reichelt für den Riesenslalom aus.

Das verletzungsgeplagte österreichische Herren-Team muss bei der Ski-WM in Garmisch- Partenkirchen den nächsten Ausfall verkraften. Einen Tag nach dem Aus für Benjamin Raich sagte Hannes Reichelt seine Teilnahme am Riesenslalom am Freitag ab. Der Silbermedaillengewinner im Super-G rutschte beim Training ins Netz, blieb hängen und zog sich dabei eine Kniegelenksprellung mit Gelenkerguss zu. Eine Operation war nach Angaben des Verbandes nicht nötig.

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Der am Vortag operierte Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich, für den die Saison nach der Verletzung im Team-Wettbewerb gelaufen ist, hat dagegen die erste Nacht nach der OP gut überstanden. “Es geht mir im Moment gut und ich habe auch schon wieder guten Appetit. Noch kann ich natürlich wenig machen. Ich bin ein bisschen im Zimmer umhergegangen. Ich bin beim Krückengehen Gott sei dank sehr ungeübt, aber das werde ich in den nächsten Wochen schon lernen“, sagte der frühere Gesamtweltcupsieger.

Trotz der schweren Knieverletzung war ein Karriereende für den 32-Jährigen kein Thema gewesen. “Ich habe in keiner Sekunde diesen Gedanken gehabt. Es gibt für mich jetzt nur eins: gesund zu werden und dann vielleicht sogar stärker zurückzukommen als dieses Jahr.“

Schneller wieder dabei sein wird Reichelt. Der 30-Jährige hatte die Generalprobe von Hinterstoder gewonnen und als bislang einziger Medaillengewinner der österreichischen Herren bei dieser WM auch im Riesentorlauf Außenseiterchancen.

Vor der WM waren bereits Hans Grugger, Mario Scheiber und Georg Streitberger aus dem Speedteam sowie Marcel Hirscher als Technik-Fahrer für die Titelkämpfe ausgefallen. “Das reißt nicht ab, das ist Wahnsinn. Wir haben einen großen Teil der Mannschaft durch Verletzung verloren, beim Hannes ist es zum Glück nicht so schlimm“, sagte Herren-Cheftrainer Mathias Berthold.

dpa

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