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Nach Drogen-Razzia: Loveday feiert wieder!

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Papis Loveday auf der Wiesn im Hippodrom © Jantz

München - Nach einer halbjährigen Denkpause, die sich Papis Loveday verordnet hat, ist das schwarze Männermodel wieder zurück in der Partywelt - und das ganz anders als bei seinem alten Stammtisch.

Papis Loveday ist zurück. Nach einer gut sechsmonatigen Denkpause, die sich das schwarze Männermodel verordnete, nachdem sein letzter Stammtisch einer peinlichen Nachschau der Drogenfahndung unterzogen worden war. Mit Vatis Stammtisch in der Kneipe nebenan hat Papis’ Stammtisch auch wenig gemein, es handelt sich dabei eher um eine reichlich ausgeflippte Partyreihe für Münchens Szenehipster aus Nightlife, Fashion, Wannabees und Adabeis an wechselnden Orten. Immer als geschlossene Gesellschaft mit persönlicher Einladung, strengem Fotografierverbot und dem Sound der Stammtisch-Residents DJ C-Mon Nelgah und Greg Nice.

Kiffen, Koksen und Saufen bei den Stars

Das Comeback feierte der Wahlmünchner in der Nacht zum Freitag als Aftershowparty im Privatclub über dem Heart in der Alten Börse. Eigener Eingang, Gästeliste, schwarzer Tunnel mit Videoprojektionen – und drinnen der Gastgeber, dessen Look diesmal an Grace Jones in besten Zeiten erinnerte. Immer in der Hand: das Champagnerglas, klar. Wenige Stunden zuvor hatte er den mit seinem Namen gebrandeten, edlen Schaumwein in der Stierblut-Boutique vorgestellt. Eine fette Party. Außer Hofbräuwirt Hugo Bachmaier kaum bekannte Gesichter, dafür viele begnadete Körper – auch nicht schlecht. Loveday gab den schrillen Host, wie ihn die Gäste kennen, Küsschen hier, Bussi da, schwang sich schon mal auf den Tresen und rockte das DJ-Pult. Alles bestens? Irgendwann, irgendwo soll es bald wieder einen Stammtisch geben, an den monatlichen Rhythmus wie früher in der Bar Harlander oder später im Hanoi-Club will er sich aber nicht mehr gewöhnen. Noch immer nicht vom (Stamm-)Tisch ist sowieso die eigene Bar, für die Loveday noch den richtigen Standort und Partner sucht.

Nachtgeflüster

Tanz, Tee, Techno, Theater und Kunst. Ein Riesen-­Haufen Durcheinander? Nein, passt alles irgendwie ­zusammen. Veranstalter Benjamin Nispel bringt ­jedenfalls alles unter einen Hut. Was dabei ­rauskommt, ist dann ein großes Party-Paket. Nispel nennt das in Anlehnung an die Location Pathos ­Transport Theater (Dachauer Straße 110d) etwas schwurbelig Techno Transport Tee-art-er. Angesichts der Wettervorhersage dürfte der Feten-Beginn um 16 Uhr zwar etwas kühn sein, aber so macht man das eben bei Tanztees. Abgesehen davon muss die Hitze ja sowieso von innen kommen. Zur Unterstützung gibt’s Musik – und von der ist tatsächlich Einiges zu erwarten. An den Decks ist schließlich jede Menge Elektro-Kompetenz versammelt, darunter Mooner, Carsten Jost und Karee El Morr. Ob das noch dem Geist der britischen Tea Time entspricht …?

Thomas Oßwald

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