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Die Meinburk ist tot. Es lebe die Meinburk.

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Von: Antje Seidel

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Es hat sich nicht viel geändert, in der ehemaligen Meinburk. © Purple Club / Facebook.com

Jeden Freitag regiert der „Purple Club & Terrasse“ in der ehemaligen Meinburk. Diesen Samstag kommen Stripper im Rahmen des Kream Sommerfestes.

Ende April wurde die „Meinburk“ aus der Seidlstraße 15 verabschiedet. Bereits Mitte Juni hat sich ganz still und leise ein neuer „Club“ in dem ehemaligen Küchenstudio eingenistet: der Purple Club & Terrasse.

Jeden Freitag, immer ab 23 Uhr, wird nun brav ein Schild mit dem Logo über den Eingang gehängt – und auch sonst versucht man sich als neuer Club darzustellen. Aber was sich „Club“ heißt, ist im Prinzip nur eine wöchentliche Veranstaltung – denn Pächter des Gebäudes ist nach wie vor Konstantin Irnsperger, der die Location vermietet bis die Pacht endgültig ausläuft.

Das Publikum des „Purple Club & Terrasse“ entspricht dem der ehemaligen Meinburk. Überhaupt hat sich recht wenig geändert – Mieter Fabian Schuhbauer und seine Partner sind ehemalige Gäste gewesen. Die Preise sind im Vergleich zur Meinburk leicht angehoben worden, es wird mehr auf Premium Marken à la Dom Perignon gesetzt.

Am Samstag feiert – sozusagen als Kontrastprogramm – das Mode-Label Kream sein Sommerfest  in der Meinburk. Selbstverständlich samt Strippern, Kream Girls und bestem Rap. Die Tür macht aber am Samstag ein eigens von Kream rekrutierter Türsteher – mit besonderem Auge darauf, dass das Publikum nicht nur aus Söhnen und Töchtern mit zu dicken Portemonnaies besteht.

Purple Club & Terrasse

Seidlstrasse 15 immer Freitags, ab 23 Uhr

youdontknowpurple.com

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