Restaurant & Bar: Das Herzog in der Maxburgstraße

Restaurant und Bar: Das Herzog in der Maxburgstraße

Seit Mitte Dezember hat das Herzog in der Maxburgstraße geöffnet. Seit Januar überzeugt es auch mit seiner Küche und zieht ein buntes Publikum an.

Die gänzlich widrigen und kräftezehrenden anderthalb Jahre Umbauzeit sind sofort vergessen und keinem mehr anzumerken, wenn man in die Räume des Herzog tritt und begrüßt wird. Das mit einem German Design Award prämierten Interieur überzeugt mit einem modernen Lichtkonzept, dass durch die schwarzen Wände volle Aufmerksamkeit genießt.

Aber nicht nur das Design überzeugt, sondern auch der Inhalt. Seit Januar läuft der Restaurantbetrieb des Herzog, die Karte umfasst regionale Produkte, die kreativ zu neuen Köstlichkeiten verarbeitet werden. Ob dem aber nicht genug wäre, lockt vor allem die Bar die Gäste zum ersten Drink des Abends ein, im eigenen Bar- und Loungebereich tummeln sich ab 21 Uhr die Gäste und lassen sich von den modernen Kreationen des Barchefs überraschen – einer der Signature Drinks ist der in Kraftpapier gewickelte „Paper Wave“ aus dem Nelkenrauch dampft, wenn er auf die Theke gestellt wird.

Was es noch wissenswertes gibt, hat uns Alexander Recknagel vom Herzog verraten.

Einer der vielen Eyecatcher in euren Räumen ist das wandhohe Portrait vom Herzog von Bayern. Warum ist Wilhelm V. von Bayern euer Namenspate?
Die ehemalige Herzog-Max-Burg entstand im Auftrag von Bayernherzog Wilhelm V  im Jahre 1596. Sein Enkel Herzog Max wohnte darin. Das Lokal befindet sich in der Maxburg Straße. Daher haben wir uns für diesen, zeitlosen, Namen entschieden.

Ihr seid ein fünfköpfiges Team, das gemeinsam das Herzog führt, da ist es mitunter sicher nicht einfach immer einen Konsens zu finden, aber was sind eure Vorteile?
Maximilian Gradl hat sich sein Wunsch Team zusammengestellt und die jeweiligen Kompetenzbereiche abgesteckt. Wir verstehen uns alle freundschaftlich sehr gut, dass das gemeinschaftliche Arbeiten durchaus angenehm gestaltet.

Eure unterschiedlichen Hintergrunde spiegeln sich deutlich im Publikum wider – es ist ganz bunt gemischt, worin sehr ihr die Gemeinsamkeit des Publikums?
Unser Publikum legt Wert auf Qualität bei Service, Essen und Getränken in einer Atmosphäre, die sie genießen können und einfach abschalten vom täglichen Stress. Das Herzog ist für Menschen geplant worden, die sich für Details und Qualität begeistern können und Wert auf Service legen. Es ist kein HotSpot für Hipster, sondern für Genießer.

Das Herzog hat eine Bar mit einer modern geprägten Karte – im Hinblick auf die (höhere) Barkultur in München, inwiefern bereichert ihr hier das Angebot?
Die von Marvin Jacob, Florian Saxinger und Alessandro Muro servierten Cocktails sind Eigenkreationen und Eigeninterpretationen von Klassikern.  Sie werden mit der kreativen Note von Lukas Motejzik (Bar Zephyr), der schon von der New York Times mit dem Prädikat „must see“ ausgezeichnet wurde, versehen. 

Eure Küche hat nun seit Januar geöffnet, in welche Richtung gehen die Speisen? Wie wird sich euer Essenskonzept in Zukunft weiterentwickeln?
Es werden frische, regionale und saisonal abgestimmte Köstlichkeiten unter der Leitung von Andreas Mollier ( (The Grill, Koi, Last Supper ) gereicht. Im Restaurant servieren wir Menüs, im Bar & Lounge Bereich werden Einzelgerichte gereicht. Einige sind „to share“ angerichtet, so dass man sie mit seinen Begleitungen teilen kann. Zudem bieten wir Mittags einen Business Lunch an, sowie Nachmittags eine Auswahl an Klassikern der Karte.

Herzog
Maxburgstraße 4
Mo-Mi 10-1 Uhr, Do-Sa 10-3 Uhr
www.herzog.bar

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