Keine normale Party

Sechs Jahre Blackout Munich im P1: Veranstalter kündigen „Überraschungen“ an

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Mikey Frimpong, Caspar Lippisch und Victor Clausius von der Blackout-Munich-Reihe.

Pure Ekstase! Schwitzende Leiber! Nein, eine ganz normale Black-Music-Party ist das nicht, was da jeden ersten Freitag im Monat im P1 abgeht.

„Von der Stimmung ist das mehr ein Konzert als reine Party – Stage-Diving ist da eher die Regel als Ausnahme“, sagt Mikey Frimpong. Er hat zusammen mit seinen Freunden Caspar Lippisch und Victor Clausius die Blackout-Munich-Reihe gegründet. Wie bei vielen ihrer Kollegen entstanden aus privaten Geburtstagsfeiern, die immer größer wurden und sich irgendwann den Weg in die Öffentlichkeit bahnten. Zunächst in der Meinburk 2011, bereits im Jahr darauf zog das Trio ins P1. An den Decks steht ihr eigenes Blackout-Soundsystem, bestehend aus den DJs The Kut, Optimus Maximus und Bad Chief – meist unterstützt von einem nationalen oder internationalen Booking. Allein letztes Jahr gaben sich Größen wie ASAP Bari, Cozy Boys, Tay James oder Heron Preston die Ehre.

„Progressiven HipHip“ nennt Frimpong, Herz und Gesicht von Blackout, die Stilrichtung. Der Blingbling-Faktor ist nicht unerheblich: Die Blackout-Macher, selbst in ihrer Jugend Basketballer beim FC Bayern, sind gut vernetzt in die Säbener Straße. Zu ihren Feten kommen nicht nur die Basketball-Profis, sondern auch mal der ein oder andere Kicker wie David Alaba oder Jerome Boateng. Das Ganze sei mehr als nur Musik, erklärt der 24-jährige –„eher eine Lebenseinstellung“. Zu der gehören auch die passenden Klamotten. Bereits vor zwei Jahren haben sie ihr eigenes Klamotten-Label entwickelt, gingen mit ein paar Shirts, Kappen, Mützen und einer Jacke an den Start. „Alle selbst entworfen, vom Schnitt bis zum Design“ sagt Frimpong stolz. Mittlerweile gibt’s zwei Kollektionen im Jahr, die bisher ausschließlich im eigenen Online-Shop (www.blackoutmunich.com) vertrieben wurden, „weil wir unabhängig bleiben und eigentlich auch ganz gerne wissen wollen, wer das trägt“. In den nächsten Wochen können sie das noch genauer erforschen, dann eröffnen sie ihren ersten Laden in der Herzogstraße 32, der eine Mischung aus Boutique, Wohnzimmer und Hot Spot werden soll.

Heute feiern sie aber zunächst ihr Sechsjähriges im P1, das ihnen aufgrund des zu erwartenden Andrangs erstmals auch das „Stüberl“ zur Verfügung stellt. „Wir haben ein paar Überraschungsgäste eingeladen“, sagt Frimpong. Ab 23 Uhr geht es los.

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