Es wird wieder gelächelt - Smile 2015

Bitte lächeln: Das Smile-Festival beginnt am Freitagabend

Smile im BobBeaman feiert sein fünftes Jubiläum. Smilie-Experte und Resident David Muallem hat unsere Fragen dazu beantwortet.

Dieses Wochenende wird im BobBeaman wieder zum Lächeln geladen – zum fünften Mal wird über drei Tage und Nächte lang im Club und auf der Terrasse durchgefeiert. Wenn das Wetter mit lächelt, wird bei Sonnenschein auf der charmanten Terrasse, des nachts dann natürlich im Club getanzt. Zu hören gibt es das Beste aus Techno, House und Elektro. Für diejenigen, die keinen Beat missen möchten, heißt das durchaus auch mal: drei Tage wach — das hat dann schon fast ein bisschen Festival Charakter. Am 7. August um 22 Uhr geht es los und über die Tage hinweg zelebrieren die weniger und besser bekannten DJ´s des Genres, unter anderem Roland Appel, Sascha Sibler, Alex Darouiche, Leo Küchler (Aura.Karma), außerdem zwei „Erstaufleger“, die auch noch nie im BobBeaman selbst zu Besuch waren: Jackmaster und DJ Sotofett, mit ausgefeilten Live-Sets die einzigartige Fusion aus bester elektronischer Musik. Smile ist ein Tauchgang in eine außergewöhnliche Klangwelt, in der man tanzen, lachen, lieben und dem Sommer ein unvergessliches Highlight bescheren kann. Wenn sich montagmittags die Türen schließen, freut man sich schon auf Smile 2016.

Smile-Experte und Bob-Resident David Muallem hat unsere Fragen beantwortet.

In diesem Jahr feiert ihr das fünfte Mal Smile, ein kleines Jubiläum also, was habt ihr an Besonderheiten geplant?
Wie in jedem Jahr wird das BobBeaman zum Smile-Festival sowohl innen als auch außen umgestaltet sein, so dass die perfekte Voraussetzung für den ganz speziellen Smile-Vibe geschaffen ist. Da es bei Smile vor allem um das gemeinsame Erleben von Musik geht, stehen die Auftritte der Künstler natürlich klar im Mittelpunkt. Die Besonderheit liegt vor allem an der Art des Events, das es in dieser Form in München nur einmal im Jahr gibt. Da mussten wir uns für das 5-Jährige natürlich nicht extra etwas einfallen lassen.

Die Liste des Line-ups ist natürlich lang – neben den Freunden des Hauses, finden sich aber auch einige internationale Namen darauf – bei welchen DJs ist die Vorfreude am größten?
Sowohl Jackmaster als auch DJ Sotofett spielen zum ersten Mal in München. Da freuen wir uns natürlich ganz besonders drauf. Vor allem auf die 6 Stunden Performance von DJ Sotofett am Sonntag Nachmittag bei uns im Garten.

Ihr legt auch einen besonderen Fokus auf Münchner DJs, warum ist das so?
Es gibt in München wahnsinnig tolle Produzenten, DJs und Labels, die wir alle sehr schätzen und mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten. Es wäre schade sich nur auf auswärtige Künstler zu beschränken und die eigene Szene vollkommen außer Acht zu lassen.

Du legst selbst auch auf, das ist fast schon eine Art Pflichttermin, wie gehst du an dein Set heran?
Ich gehe grundsätzlich immer sehr spontan an meine Sets heran und versuche den Moment und die Crowd zu spüren, um so perfekt darauf eingehen zu können. Meine Sets sind eigentlich komplett improvisiert. Da ich, wie immer bei Smile, Samstags die Clubnacht eröffne und diese in diesem Jahr im Zeichen des Techno stehen wird, werde ich mich höchstwahrscheinlich auf meine düstere und technoidere Seite konzentrieren.

Was war in den letzten Jahren dein Smile-Highlight?
Es gab so viele schöne Momente, da fällt es mir schwer einzelne herauszupicken. Ganz spontan fallen mir die Sets von Prosumer im Garten, die Live Sets von Recondite und Guy Gerber und das 9 Stunden back2back Set von Zip und Efdemin ein.

Und auf was freust du dich persönlich dieses Jahr am meisten?
Auf all die zufriedenen und lachenden Gesichter.

Wie schafft ihr es über drei Tage und Nächte die Spannung zu halten? Wie vermeidet man „Flauten“ bzw. wie überbrückt man sie?
Bei einer Party die rund 60 Stunden am Stück läuft, sind gerade die unterschiedlichen Phasen das Schönste. Wir haben eigentlich immer einen vollen Dancefloor, aber man genießt auch ganz klar wenn der Laden zwischenzeitlich mal nicht aus allen Nähten platzt und es sich erst langsam zum Nachmittag hin wieder füllt.

Nur so entsteht die besondere Stimmung die wir beim Smile immer haben, daraus ergibt sich dann auch der interessante Spannungsbogen. Daher versuchen wir es gar nicht Fluktuationen zu vermeiden, sondern begrüßen diese eher.

Das Publikum ist bei Smile durchaus gemischt, wie würdest du die typischen Besucher charakterisieren?
Der größte gemeinsame Nenner unserer Besucher ist wahrscheinlich die Leidenschaft für elektronische Musik.

Wie sieht es für die ganz hartgesottenen aus – wird es auch wieder tagsüber etwas zu essen bei Smile geben?
Natürlich wird es wie immer rund um die Uhr was zu Essen geben. Wir sind froh in diesem Jahr von den Jungs von Lucky Who versorgt zu werden.

Smile 2015
7. bis 9. August
Bob Beaman, Gabelsbergerstraße 4
Einzelticket: 16 Euro
Kombiticket 38 Euro im VVK

Auch interessant

Kommentare