Oliver Pocher als Gast-DJ

Am Samstag ab 20 Uhr sondert Oliver Pocher im Circus Krone „Gefährliches Halbwissen“ ab, so nennt der Comedy-Star, der vor 20 Jahren als Gast von Hans Meiser im TV debütierte, sein aktuelles Programm.

 Um Mitternacht hängt er eine Zugabe dran, wobei zu hoffen bleibt, dass er dann auf mehr als nur „Halbwissen“ zurückgreifen kann. Gefragt ist dann nämlich nicht das geschliffen-spöttische Wort, sondern DJ-Skills, jene Fertigkeiten, mit denen die Leute am Mischpult ganze Hallen mitreißen können.

Denn irgendwann am frühen Sonntagmorgen gibt Pocher in Ramersdorf, explizit im Volksgarten an der Rosenheimer Straße 145 h, den Discjockey, für die vertraglich vereinbarte Zeit von 120 Minuten. Zwar wird er mit seinem Set wohl nicht in die Annalen des DJings eingehen, ganz unbeleckt tritt Pocher die musikalische Herausforderung dennoch nicht an. Bevor er die Mattscheibe eroberte, verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Auflegen.

Die Veranstalter rechnen mit Mörder-Andrang, der ihnen ob des Aufwands auch gut zu Gesicht stehen würde. Gerüchteweise kursiert eine Gage im unteren fünfstelligen Bereich, die erst mal reingespielt werden will. Ab 22 Uhr ist Einlass, Oliver Pocher wird aber nicht vor Mitternacht erwartet.

Nebenan im Optimol richtet der Drei Türme Club heute seinen neuen Freitag ein, mit diversen Zerstreuungen: Guitar Hero Live Session zum mitmachen via Großbildleinwand in der Lounge bis Mitternacht, anschließend Heimatabend-Sound aus deutschen Landen ebendort. Eine ungewöhnliche Entlohnungs-Idee für Getränke gibt’s ab sofort an der Pay & Pray-Bar, (zu deutsch: zahle und bete). Denn der Gast zahlt dem Barkeeper so viel er will, und der entscheidet, was und wie viel sein Kunde bekommt. „Nett lächeln, dem Barkeeper ein verschmitztes Grinsen zuwerfen, die Lippen spielen lassen, Reh-Äuglein zum Einsatz bringen, betteln, flehen oder andere Dienste sind der Schlüssel zum Erfolg“, empfiehlt Türme-Chef Bastian Schleicher.

Ist ja ganz nett, wer aber keinen Bock auf Schleimen hat, zieht hier wohl den kürzeren (Drink). Um so was zu verhindern, hat der liebe Gesetzgeber aber auch mal verfügt, dass der Gast vorab mittels Preislisten darüber informiert wird, was es für wie viel gibt. Ab 22 Uhr.

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