Wer jetzt nicht feiert, ist selber schuld!

Fast drei Monate ist es her, dass uns ein Feiertag ein langes Party-Wochenende bescherte. Zeit genug für die Veranstalter, einen bunten Strauß an burlesken Festivitäten zusammenzustellen.

In den Optimolwerken (Friedenstraße 10) gibt es in allen 10 Clubs bis 23.30 Uhr freien Eintritt, Anlass ist das Sommerfest des Spaß-Areals hinter dem Ostbahnhof. Rein musikalisch gesehen dürfte dort kein Wunsch offen bleiben. Für Black Music, House Tunes und Clubsounds ist ebenso reichlich gesorgt wie für alternativere Richtungen von Alternative Rock über feinen Elektro bis Latin Sounds und die Party-Gassenhauer der letzten Jahrzehnte, vulgo: Oldies. Nicht zu spät kommen: Sonst sind die 1.000 Liter Freibier weg. Ab 22 Uhr.

Nebenan, im Volksgarten gibt sich ebenfalls ab 22 Uhr Fedde Le Grand im Rahmen der Marlboro Red Sun Games die Ehre. Er zählt derzeit zu den international erfolgreichsten DJs und Produzenten der Niederlande, seine DJ-Sets und Produktionen bestechen durch energiegeladene House-Beats mit akustischen Gitarren-Klängen und Electro-Einflüssen. Spätestens mit „Put your hands up for Detroit“ gelang Fedde le Grand 2006 der internationale Durchbruch, der Hit schoss in den englischen Charts auf Nummer 1. Unterstützt wird der DJ-Superstar von Sängerin Ida Corr, mit der er dieses Jahr die Single „Let me think about it“ veröffentlichte.

Wie vor jedem Feiertag lädt auch Norbert Schmitz zu seinem Blub Club. Diesmal nicht in seine Homebase Pacha, wo Schmitz seit drei Jahren den Türsteher gibt, sondern an den Nektar Beach auf der Praterinsel. Ab 22 Uhr wird unter dem Thema „Glam white Summer Party“ gerockt, Schmitz erwartet „die verrücktesten Gäste weiß und breit“. Logo: Denn „weiß“ ist auch der Dresscode. Ab 22 Uhr mit DJ Cambis und elastischen Gogos.

Konstantin Irnsperger lädt derweil zum Meinburk Summerbreak ins P1. Das Stammhaus im ehemalige Küchenstudio an der Seidlstraße hat während des gesamten Monats August wegen Umbaus geschlossen. Damit ihm die Kundschaft aber nicht ganz abhanden kommt, weicht er für eine Nacht ins Prinzregentenstüberl aus und bringt nicht nur seine eigene Bar-Crew, sondern auch DJs und Getränkepackages mit. Ab 22 Uhr.

Und noch ein Tipp: in der maxSuite (Maximiliansplatz 16) feiert Veuve Cliquot am Freitag ab 22 Uhr die Starlight Yellow Night zum 130-jährigen Bestehen des „Yellow Labels“ der Schampus-Witwe. Unter den Gästen wird eine der streng limitierten Drei-Liter-Flaschen der Yellowboam-Edition verlost. Fast zu schade zum Trinken: das Label ist aus Straußen-, Rochen- oder Krokoleder, die Kapsel mit 24 Karat vergoldet, die Versiegelung besteht aus purem Blattgold. Ladenpreis: 1.500 Euro. Man gönnt sich ja sonst nix …

Thomas Oßwald

Quelle: tz

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