Yip Yab – Das ist wieder Erste Liga

Es ist Münchens neuester Nachtclub. Yip Yab heißt der Laden – und er steht für Tanzen. Punkt. So steht’s auf der Facebook-Seite. Start frei also!

Zwar hat der Nachfolge- Laden der Ersten Liga am Sendlinger Tor eigentlich schon an Silvester eröffnet, damals aber noch ohne Namen. Selbst die Veranstalter der „Inside The Haze“-Party am vergangenen Freitag wussten noch nichts von der neuen Bezeichnung und bedruckten ihre Flyer mit dem imaginären Location-Namen Phantastinarium.

Wohnzimmer mit Beschallung: So schaut’s aus

Dass es dann doch Yip Yab wurde, hat keine tiefere Bedeutung. „Klingt gut, aber Namen sind doch nur der Beginn einer Sache. Da soll nichts reininterpretiert werden“, sagt Row Weber, der den Club zusammen mit Coco Reher und Filip Bakija betreibt. Letzterer ist in Szene-Kreisen besser bekannt als DJ Chrome und steht dem Musik-Blog „Chrome Music“ vor. Seine Yum-Yum–Partys zogen von München in die Welt und werden regelmäßig auch in Wien, Moskau und Shanghai gefeiert. Und natürlich im Yip Yab, jeden zweiten Samstag im Monat, abwechselnd mit Shaolin Soul, einer Soul-Nacht um Blumentopf-Rapper Bernhard „Wunder“ Wunderlich.

Sie sehen: schon viel Kundschaft da

Freitags gibt ebenfalls im 14-Tage-Rhythmus die „Inside The Haze“-Crew aus DJs, Blogger und Video-Künstlern Vollgas. Den Auftakt am Freitag bestritten sie mit ihrer Disco- und House-Party unter dem Motto Friendship ist Magic. Ab März soll auch der Donnerstag bespielt werden, für Mittwoch ist ebenfalls was in Planung. Draußen, über dem Eingang, werden die DJs der Nacht in Leuchtkästen wie über altertümlichen Kinos angekündigt.

Eine Menge Holz – nicht nur programmatisch. Denn entgegen dem derzeitigen Trend präsentiert sich das YipYab nicht in Hochglanz, sondern puristisch- organisch: mit gewachsten Lärchenholz- Dielen,Vollholz- Thekenblättern und -Lampenschirmen – immerhin verkehrt herum aufgehängt. „Wir wollten ein Wohnzimmer für unsere Leute bauen“, sagt Weber, „deshalb haben wir einen sehr organischen Laden gebaut, schließlich betrachten wir auch unsere Musik als etwas Organisches.“ Mit Umrissen eines Buchregals, mit Geweih und Hut mit Turn-Böcken als Sitzgelegenheit.

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Noch ist das Lichtsystem nur provisorisch, genauso wie das Soundsystem. „Die Technik steckt noch irgendwo in einem Container in China“, so Weber. „Aber Ende Februar sind wir komplett.“ Dem Publikum ist das einerlei. Sie haben ihr neues Club- Wohnzimmer bereits aus dem Stand angenommen.

Rubriklistenbild: © O. Bodmer

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