Interessensgemeinschaft kämpft

Olympia 2022? Jetzt erst recht!

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Das "Team München 2022" kämpft für einen neuen Anlauf bei einer Olympiabewerbung.

München - Das olympische Feuer brennt wieder! Noch ist es nur das Feuer der Freunde einer neuen Bewerbung für Winterspiele, aber daran soll sich 2022 das olympische Feuer der Stadt entzünden.

München hat die einzigartige Chance, nach Sommer- auch Winterspiele auszurichten, 50 Jahre nach 1972. Nach der gescheiterten 2018-Bewerbung gilt: Olympia? Jetzt erst recht!

Dafür steht das „Team München 2022“ bereit. Die Tourismus Initiative München (TIM) aus 150 Betrieben hat sich mit Sport, Wirtschaft und Politik zusammengetan, um die Bewerbung anzuschieben – vor allem zum Bürgerentscheid am 10. November. „Die Bewerbung braucht ein breites Bündnis und den Rückhalt der Bevölkerung“, sagt Thomas Muderlak, TIM-Vorstandssprecher und Chef der BMW-Welt. Der Kern der Kampagne: „Wir wollen ein Heimspiel!“

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Jetzt geht die Arbeit richtig los: Rund eine Million Euro will das Team zusammenbekommen, vor allem Sachleistungen. „Wir wollen Olympia nicht kaufen“, sagt Muderlak. Natürlich wird es aber Plakate geben. 2022 Kinder aus den Olympia-Regionen könnten die fünf Ringe im Olympiastadion formen. Promis sollen zur Spenden-Gala kommen. Die Grünen protestieren, weil die Stadt indirekt mit von der Partie sei und Steuergeld den Bürgerentscheid nicht beeinflussen dürfen. Die anderen Parteien sprechen sich für Olympia aus.

Mit der Umsetzung wurde das Marketing-Büro Abold beauftragt, das zum Beispiel das Logo für die Fußball-WM 2006 erstellte. Schon zugesagt haben die Münchner Brauereien, dass sie eine Bierfilzl-Kampagne starten. Muderlak schwärmt: „Das ist sonst unbezahlbar.“

DAC

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