Was Befürworter und Gegner sagen

Olympia-Entscheid: Der große tz-Interview-Gipfel

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Die Plakate der Befürworter und der Gegner

München - Vor dem Bürgerentscheid zum Thema Olympia 2022 lässt die tz Befürworter und Gegner zu Wort kommen: der große Interview-Gipfel.

Am Sonntag stimmen die Menschen in München, Garmisch-Partenkirchen, Traunstein und dem Berchtesgadener Land per Bürgerentscheid darüber ab, ob sich Bayern für Winter-Olympia 2022 bewerben soll. Vorher gibt’s die großen tz-Interviews. Für die Bewerbung sprechen DOSB-Leistungssportdirektor Bernhard Schwank (53), Thomas Muderlak (44) vom Team München 22 und Rodel-Olympiasieger Alexander Resch (34). Dagegen sind die NOlympia-Sprecher Katharina Schulze (28), Christian Hierneis (49) und Axel Doering (66).

Stefan Dorner, Sebastian Arbinger, Uli Heichele

Diese Spiele sind Unsinn!

Der Bürgerentscheid polarisiert München und Oberbayern – was ist eigentlich so schlimm an Olympia?

Die Sprecher des Bündnisses NOlympia: Christian Hierneis (l.) und Axel Doering vom BUND sowie Münchens Grünen-Chefin Katharina Schulze

Hierneis: Die Menschen wissen gar nicht, worüber sie abstimmen. Wir fordern, dass sämtliche Abmachungen auf den Tisch müssen. Unserer Ansicht nach handelt es sich dabei um Knebelverträge, die nach deutschem Recht gar nicht zulässig sind. Sie sind für mich eine Aushebelung der Demokratie!

Schulze: Die Risiken liegen alle bei den Austragungsorten, der Profit geht ans IOC. Und wenn etwas schiefläuft, gehen Steuergelder drauf.

Doering: Bei einem Ja würde der jeweilige Bürgermeister oder Landrat ermächtigt, einen Vertrag zu unterzeichnen, dessen Inhalt und Belastung nicht bekannt sind. Einen verrückteren Beschluss kann man nicht fassen!

No-Olympia 2022: "Die Olympischen Spiele sind reiner Kommerz!"

Sind die Verträge Ihre einzige Sorge?

Hierneis: Nein! Uns stört der Größenwahn. München boomt ohne Ende, und wir haben zu wenig Wohnraum. Jetzt holen wir uns Olympia, damit wir noch mehr boomen. Dadurch steigen im Vorfeld schon Mieten und Lebenshaltungskosten – das hat man schon in vielen anderen Städten beobachten können. Der Druck auf den Kessel wird damit noch größer.

Dabei sollen durch Olympia 1300 Wohnungen entstehen…

Schulze: Diese Wohnungen kann man auch ohne Olympia bauen. Warum muss man da bis 2022 warten? Dieses immer höher, schneller, weiter lastet schon wahnsinnig auf München. Ich möchte nicht in einer Stadt leben, in der sich Studenten, Auszubildende oder ältere Menschen das normale Leben nicht mehr leisten können.

Doering: Bei uns in Garmisch ist das schon sehr ähnlich. Auch wir haben extrem hohe Mieten. Dazu werden durch Olympia noch nicht mal Wohnungen gebaut. Das Olympische Dorf soll ja nur temporär errichtet werden.

Dabei sollten Sie im Vergleich zu 2018 doch milder gestimmt sein – schließlich fallen 40 Prozent der Belastung für Garmisch-Partenkirchen weg.

Doering: Diese 40 Prozent sind im Ausmaß sicher anzweifelbar. Und bis zuletzt können Sportarten hinzukommen, von denen man jetzt noch gar nichts weiß.

Schulze: Wir fühlen uns ja für die ganze Region verantwortlich und möchten auch nicht, dass in Inzell oder Traunstein die Natur betoniert wird. Da zählt der Solidaritätsgedanke, schließlich fahren viele Münchner am Wochenende auch raus ins schöne Oberland zum Wandern und Radeln.

Und diese Münchner würden sich sicher nicht beschweren, wenn sie künftig schneller nach Garmisch kommen …

Schulze: Mit den Infrastrukturprojekten wird immer nur versucht, Stimmung für ein großes Projekt zu machen. Selbst Innenminister Herrmann hat gesagt, dass sie mit Olympia zwar etwas schneller kommen. Aber falls es nichts wird, sind diese Projekte auch nicht vom Tisch.

Dennoch war Olympia 2018 in Garmisch umstrittener, als das jetzt der Fall ist. Schon damals stimmten 58 Prozent dafür. Wie wollen Sie dann jetzt eine Mehrheit schaffen?

Doering: Im Moment ist das alles Kaffeesatzleserei. In Garmisch geht der Riss mitten durch den Ort.

Gemessen am Flächenverbrauch zählt die Münchner Bewerbung zur ökologischsten, die es je gegeben hat. Wenn es nach Ihnen geht, dürften nie mehr Olympische Spiele stattfinden!

Schulze: Es ist in der Tat an der Zeit, darüber nachzudenken, in welcher Form Winterspiele Sinn machen.

Doering: Ohne IOC und ohne Host-City-Vertrag. Unter den gegeben Voraussetzungen sind Olympische Spiele in den Alpen nicht möglich.

Hierneis: Bei den Olympischen Spielen, wie es sie jetzt gibt, geht es vor allem ums Geldverdienen für das IOC. Der Sport ist dabei nur eine Randerscheinung.

120 000 Münchner haben Briefwahl beantragt. Ein gutes Zeichen für Sie?

Hierneis: Das kann man nicht sagen. Wir kritisieren aber, dass beim Versand der Unterlagen nur die Pro-Argumente beigelegt wurden. Unsere hätten dazu gehört. Die Befürworter sehen offenbar, dass unsere Argumente besser sind.

Angenommen, die Bürger entscheiden sich mehrheitlich für Olympia: Was machen Sie dann?

Hierneis: Zuerst mal respektieren wir den Bürgerwillen, keine Frage. Aber wenn Kosten und Flächenverbrauch aus dem Ruder laufen sollten, dann werden wir sicher wieder aktiv.

Wie viel Geld steht für Ihre Kampagne zur Verfügung?

Schulze: Wir haben 35 000 Euro. Momentan stehen 750 Plakate an 250 Standorten. Wir würden auch gerne wissen, woher das Geld der Befürworter kommt. So viel zum Thema Transparenz …

Haben Sie selbst mit Wintersport gar nichts am Hut?

Doering: Ich war 40 Jahre lang der Förster im Garmischer Classic-Skigebiet und natürlich für Wintersport empfänglich. Vor allem, wenn man sieht, wie viele Leute sich da oben vergnügen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass wir den Klimawandel haben und die Eingriffe immer größer werden. Früher waren es Skiabfahrten im Wald – und heute sind es Waldreste zwischen den Skiabfahrten. Das gibt mir enorm zu denken.

Hierneis: Ich fahre seit 30 Jahren nicht mehr Ski. Ich bin damals in einem Sommer durch einen Bergwald gewandert. Im nächsten Jahr wollte ich den gleichen Weg wieder nehmen – und es war eine Skipiste. Da habe ich damit aufgehört.

Schulze: Ich bin Handballerin.

Wir sind wieder mal dran!

Herr Schwank, Herr Muderlak, Herr Resch! Sie wollen die Winterspiele 2022 nach Bayern holen. Warum?

Sie kämpfen für ihren Olympiatraum : Thomas ­Muderlak (v.l.) vom Team München 22, Bernhard Schwank vom DOSB und Olympiasieger Alexander Resch

Schwank: München wäre zusammen mit seinen drei Partner-Kommunen der geeignetste Standort. Es gibt hier die allerbesten Voraussetzungen einschließlich einer bereits vorhandenen Infrastruktur. 84 Prozent der Wettkampfstätten bestehen schon – dafür bräuchte man keine zusätzlichen Flächen. Bayern hat ein Konzept zu bieten, das in die Zeit passt: Wir nehmen die Umweltschutz-Forderungen des IOC ernst, machen keine faulen Kompromisse. Darüber hinaus ist Deutschland eine Wintersport-Nation mit einer Begeisterung, die ihresgleichen sucht. Da ist es doch die vornehmste Aufgabe, die Welt zu sich einzuladen.

Gute Gründe, die Spiele nach Deutschland holen, wo es abgesehen von den Nazi-Spielen von Garmisch 1936 noch nie Winter-Olympia gab. Die Bevölkerung scheint aber dennoch zwiegespalten!

Schwank: Bei repräsentativen Umfragen gab es zuletzt immer wieder deutliche Mehrheiten dafür, sich für Winterspiele in Deutschland zu bewerben. Ich sehe das auch als Signal ans IOC: Wir können hier, wo es schon Sommerspiele gab, auch Winterspiele veranstalten. Damit bieten wir eine Geschichte des Olympischen Erbes an, wie man sie weltweit suchen muss. Wir sind wieder mal dran! Wir fordern das nicht, aber wir machen ein super Angebot.

Was würden Winterspiele in Bayern kosten?

Schwank: Die Durchführung der Spiele selbst würde rund 1,6 Milliarden Euro kosten. Dieses Budget wird zu je einem Drittel über IOC-Einnahmen, nationale Sponsoren und Ticketing/Merchandising bestritten – das ergibt in der Regel eine schwarze Null. Dazu kommen rund 1,8 Milliarden Euro für Infrastruktur-Maßnahmen. 1,1 Milliarden dieser Summe sind aber ohnehin bereits in Haushalte des Bundes, des Landes oder der Kommunen eingestellt. Der Rest, also etwas über 600 Millionen Euro, sind die tatsächlich durch Olympia verursachten Kosten.

Was bedeutet Olympia für den Sport?

Resch: Eine Menge. Nur durch Vorbilder interessieren sich die Kinder für den Sport – und bei Ereignissen in der Heimat wirkt es natürlich stärker. Das war auch bei mir selber so. Mein Vorbild war Georg Hackl. Ich wollte so schnell rodeln wie er, bin in den Sportverein gegangen – und meine Mama war froh, dass ich verräumt war (lacht). Durch den Sport haben wir viel gelernt, dazu gehören Fairness und Fleiß. Und wenn die schulischen Leistungen nicht gepasst hätten, hätten uns die Trainer heimgeschickt. Vor so einem Hintergrund wundert es mich schon, wie einige Leute sich anmaßen, den Sport zu kritisieren – wahrscheinlich waren die selber nie in einem Sportverein.

Muderlak: Ich finde sowieso, dass das originär Olympische in der Debatte oft zu kurz kommt. Dass es hier eben um den Sport geht. Und dass es Coubertins ursprünglicher Gedanke war, ein Welt-Jugend-Friedensfest zu veranstalten. Was die praktische Umsetzung angeht: Da würde zum Beispiel nur ein Prozent der gesamten Fläche neu versiegelt – das ist gerade mal der halbe Marienplatz. So gesehen ist es schon ein Faszinosum, dass die Grünen für die 2018-Bewerbung waren, jetzt aber dagegen sind. Das soll mir einer erklären.

Kann es sein, dass viele Münchner der Bewerbung deshalb skeptisch gegenüberstehen, weil es der Stadt zu gut geht? Weil man das Gefühl hat: Wir brauchen diese Spiele gar nicht?

Muderlak: Die Welt bewegt sich wegen Menschen, die mehr tun, als sie tun müssen. Für uns heißt das, dass wir uns nicht ausruhen dürfen. Wir sind in einer Position der Stärke, aber wir müssen etwas dafür tun, dass das auch so bleibt.

Schwank: Ich glaube auch nicht, dass die Menschen in München satt sind – denken Sie nur mal an das Champions-League-Finale, an die Fußball-WM 2006 oder die Ski-WM in Garmisch 2011. Überhaupt geht es hier sehr stark um Emotionen. Und die kann man nicht in Geld ausdrücken. Fragen Sie mal die Leute, die sich an Olympia 1972 in München erinnern.

Was das Geld angeht: Welche Sicherheit können Sie Skeptikern anbieten, die eine Kostenexplosion befürchten?

Schwank: Allein die Tatsache, dass bereits über 80 Prozent der Wettkampfstätten bestehen, ist ein wichtiger Punkt: Da braucht es nicht mehr viele Investitionen. Es geht darum, Edelmetall aus dem zu machen, was man ohnehin schon hat.

Resch: Man sagt uns Deutschen ja nach, wir seien perfektionistisch wie wenige andere weltweit. Wir haben die Wirtschaftskrise toll überwunden, alle Welt schaut auf uns. Da frage ich: Wenn nicht wir, wer sollte dann wirtschaftlich solide Spiele veranstalten können? So viel Selbstvertrauen sollten wir schon haben.

Was ist Ihr Tipp: Wie gehen die Bürgerentscheide aus?

Muderlak: Wir werden ein klares Ja bekommen. Trotzdem ist es kein Selbstläufer. Jeder muss wissen: Wenn er nicht zur Wahl geht, dann stimmt er dagegen.

Grünen-Chefin ist für Olympia!

1976 schwänzte sie die sechste Stunde Geschichte am Gymnasium Hohenschwangau, um den Innsbrucker Abfahrtskrimi zwischen Franz Klammer und Bernhard Russi im TV zu erleben: Spätestens da entfachte in der heutigen Grünen-Chefin Theresa Schopper (52) das Olympische Feuer. Es lodert noch heute: Kurz vor dem Bürgerentscheid wirbt die Landesvorsitzende für die Winterspiele 2022 in München – gegen jede Parteilinie!

Zusammen mit dem hessischen Landtagsabgeordneten Daniel Mack hat sie auf dessen Internetseite einen flammenden Appell veröffentlicht: „Grüne Spiele – OJa München 2022!“ Statt wie in Sotschi 2014 könnten die Spiele in München Maßstäbe an Nachhaltigkeit setzen, weil die allermeisten Anlagen schon bestehen. Die beiden schreiben ihren Parteifreunden ins Stammbuch: „Nur meckern gilt nicht – wer meint, es besser zu können, muss das beweisen.“

Im Vergleich zu 2018 sei die Bewerbung noch grüner geworden. „Nachhaltiger geht’s nicht“, sagt Schopper, die in zehn Tagen beim Parteitag nicht mehr als Vorsitzende antritt. Schon bei der letzten Bewerbung hatte sie sich für Olympia stark gemacht. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung sei bewusst gewählt – sie will für ihr Herzensanliegen werben.

Ihre Parteifreunde bemühen sich, den Wirbel klein zu halten. Die Münchner Vorsitzende und NOlympia-Sprecherin Katharina Schulze erinnert an die klaren Beschlüsse in Stadt- und Landesverband. Schoppers Kollege im Landesvorstand, Dieter Janecek, sagt: „Wir haben Pluralität in der Partei.“

DAC

111 Orte in München, die man gesehen haben muss

Dieses Buch ist praktisch eine Entdeckungsreise. 111 Orte in München, die man gesehen haben muss: So heißt der neue Band, der auch für echte Münchner einen Haufen Überraschungen bietet. Autor Rüdiger Liedtke, der ein Jahr zuvor bereits den ersten Teil dieses ganz besonderen Stadtführers verfasst hat, sagt: „Die Stadt ist viel spannender als die meisten Münchner glauben. Durch die Recherche am ersten Band habe ich einen speziellen Blick für interessante Orte bekommen.“ © Emons-Verlag
Jetzt weitere interessante Plätze für das Nachfolge-Buch zu finden, war kein Problem. Liedtke, der gelernte Journalist, lebt zwar mittlerweile in Köln, hat aber in München studiert und lang hier gearbeitet. Seine eigenen Einsichten (etwa die Doppeltreppe an der Alten Messe und die Automatenuhr in der Frauenkirche), dazu viele Tipps von Freunden und Bekannten: Das ist die Grundlage für ein überraschendes Buch. Hier ein kleiner Vorgeschmack: © Emons-Verlag
Spieluhr im Dom: Täglich um 12.10 Uhr spielt sich in der Frauenkirche ein kleines Spektakel ab. Die Figuren auf der Automatenuhr links vom Mittelschiff erwachen zum Leben. Maria und Jesus bringen Fürbitten vor und Gottvater zieht sein Schwert. Kurze Zeit später erstarren die drei wieder – bis zum nächsten Tag. Frauenkirche, Frauenplatz 1 (Altstadt), Samstag bis Mittwoch 7 bis 19 Uhr, Donnerstag bis 20.30 Uhr, Freitag bis 18 Uhr. © Emons-Verlag
Doppeltreppe an der Alten Messe: Ein irres Escher-Bild? Nein, eine echte Treppe mitten in München. Auf diesem Werk des dänischen Künstlers Olafur Eliasson an der Alten Messe geht’s ohne Umdrehen aufwärts und abwärts – denn Anfang und Ende von zwei Wendeltreppen sind miteinander verbunden. KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG, ­Ganghoferstraße 29 (Westend), nicht immer offen, Infos unter Telefon 089/ 92 82 00. © Emons-Verlag
Der Gang der Erinnerung: Hier stockt einem der Atem, hier hält man zutiefst inne. Im Gang der Erinnerung unterhalb des St. Jakobs-Platzes wird an die ermordeten Münchner Juden gedacht. Jedes der 4.500 Opfer des Nazi-Terrors wird namentlich erwähnt. © Emons-Verlag
Kolossale Kuppel: Nur wenige Münchner haben das Glück, in einem so beeindruckenden Gebäude zu arbeiten wie die Zollfahnder. Von außen hat sie fast jeder Münchner schon mal gesehen: die große Glaskuppel auf dem Dach des Hauptzollamts nahe der Donnersbergerbrücke. Innen finden sich unter anderem historische Fresken und Treppengeländer. Zollfahndungsamt, Landsberger Straße 124 (Schwanthalerhöhe), Innenbesichtigungen nach Vereinbarung unter 089/ 51 09 00 oder über VHS. © Emons-Verlag
Landwirtschaft? Stadtwirtschaft!: Kaum einer weiß, dass die Stadt München auch Besitztümer auf dem Land hat. Dabei gehören ihr ein knappes Dutzend landwirtschaftlicher Betriebe, darunter das Gut Riem. Der Erlebnisbauernhof verpachtet unter anderem Parzellen, auf denen Bürger chemie- und gentechnikfrei Gemüse ziehen können. Isarlandstraße 1 (Riem), Führungen nach Vereinbarung, Telefon 089/ 32 46 86 21. © Emons-Verlag
Ein Stückerl Venedig in München: Offene Bäche sind in München eine ­Seltenheit – die meisten sind längst unter Straßenzügen verschwunden und plätschern nur noch im Untergrund. Umso spannender ist die Mondstraße. Direkt hinter den ­Gebäuden (später Biedermeier) fließt der ­Auer Mühlbach vorbei. Die Bewohner ­könnten von Terrasse oder Balkon aus direkt ins Wasser springen. Mondstraße (Giesing) © Emons-Verlag
Unter dem Halbmond: Knapp 35 Meter ragt das hellblaue Minarett in den Himmel über Freimann. Gekrönt wird es von einer Metallspitze mit Halbmond. Die meisten Münchner kennen die Moschee in Freimann nur vom Vorbeifahren. Dabei kann jeder das Islamische Zentrum neben der Freisinger Landstraße besuchen und sich ein Bild vom muslimischem Leben machen. Wallnerstraße 1-5 (Freimann), Infos unter Tel. 089/ 32 50 61. © Emons-Verlag
Kaffee und Karibik-Flair: Ein Tässchen ­Kaffee unter ­Palmen? Dazu nostalgischer Charme? Im Café Luitpold kein Problem! Durch den Palmengarten des berühmten Kaffeehauses weht noch immer der Hauch der Gründerjahre. Und das, obwohl der Luitpoldblock im Krieg zerstört und erst in den 60er-Jahren wieder aufgebaut wurde. Brienner Straße 11 (Altstadt), Telefon 089/2428750. © Emons-Verlag
Omas Teddy und Opas Eisenbahn: Wer rausfinden will, womit die Eltern und Großeltern als Kinder gespielt haben, ist im Alten Rathaus richtig. Hier ist seit 1983 das Spielzeugmuseum zu Hause. Die fünf Stockwerke des Rathausturmes sind zum Besten gefüllt mit Teddys, Barbies und anderen alten Spielsachen – natürlich alles im Original. Marienplatz 15 (Altstadt), Montag bis Sonntag 10 bis 17.30 Uhr, Telefon 089/ 29 40 01. © Emons-Verlag
111 Orte in München, die man gesehen haben muss. Band 2, 14,95 Euro, Emons-Verlag. © Emons-Verlag

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