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Von SUP-Board ins Wasser gefallen: 16-Jährige im Ammersee vermisst – Verzweifelte Suche endet dramatisch

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Von: Peter Schiebel

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Stand up Paddler auf dem Ammersee
Stand-up-Paddeln erfreut sich immer größerer Beliebtheit, auch auf dem Ammersee. Am Freitag ist eine 16-Jährige im nördlichen Teil des Ammersees von ihrem Board gefallen. Seitdem wird sie vermisst. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine 16 Jahre alte Jugendliche wurde seit Freitagabend im Ammersee vermisst. Sie fiel von einem Stand-up-Paddelboard und ging danach offenbar unter.

Update vom 28. August: Die Vermisstensuche hat ein tragisches Ende genommen. Die 16-Jährige wurde tot gefunden.

Inning/Eching – Seit Freitagabend wird eine 16-Jährige auf dem Ammersee vermisst. Das berichtet die Polizeiinspektion Dießen. Die Jugendliche war mit einem Stand-up-Paddelboard bei Eching auf den See gefahren und fiel dabei ins Wasser. „Die direkt im Anschluss durchgeführten Rettungs- und Suchmaßnahmen blieben am Freitag jedoch erfolglos“, so die Polizei.

Vermisstensuche am Ammersee: 16-jährige SUP-Fahrerin fiel ins Wasser

Insgesamt waren am Freitag rund 70 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht vor Ort. Dabei kam neben einer Drohne, Tauchern und einem Polizeihubschrauber auch das Boot der Dießener Polizei mit Wärmebildkamera gezielt zum Einsatz. Am Samstag wurde die Suche fortgesetzt. Die Wasserwacht Buch schreibt auf ihrer Facebookseite: „Wir haben mit unseren neuem, spendenfinanzierten Sonargerät nochmals den betreffenden Bereich abgesucht. Auffällige Stellen wurden durch die Wasserwacht Eching am Ammersee mittels einer Unterwasserdrohne kontrolliert. Leider blieb auch die heutige Suche erfolglos.“

Kreiswasserwacht geht nach langer Suche im Ammersee davon aus, dass junge Frau ertrunken ist

Die Kreiswasserwacht Landsberg postete bereits am Freitagabend, dass die junge Frau ertrunken sei. „Personen, die den Notfall von Land aus beobachteten, alarmierten daraufhin umgehend die Rettungskräfte. Wenige Minuten später leiteten die Wasserwacht-Einheiten eine intensive Suche mit mehreren Booten, Tauchern und Wasserrettern ein. Zudem wurde der Bereich mit Drohnen und zwei Hubschraubern abgesucht. Leider musste die Suche gegen 20:30 Uhr erfolglos abgebrochen werden.“

Im Einsatz waren neben den Wasserwacht-Einheiten des Ammersees auch Wasserrettungs-Schnelleinsatzgruppen aus den Landkreisen Starnberg und Fürstenfeldbruck, sowie der Rettungsdienst und die Feuerwehr. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind mit den Angehörigen und Freundinnen/Freunden der Verunfallten.“

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