36-Jährige will in Rente - wegen Liebeskummer

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Das Landgericht verwarf die Berufung einer 36-jährigen Poingerin. Sie will in Rente - wegen Liebeskummer.

Poing - In Poing hatte sie sich das Glück erhofft. Ihre Ehe ging ein paar Jahre gut doch dann ging es für eine 36-jährige Ukrainerin nur noch bergab. Nun muss sie auch noch 400 Euro wegen Beleidigung zahlen.

Das Amtsgericht Ebersberg hatte sie bereits zu dieser Strafe verurteilt. Doch die 36-Jährige hatte eine Neuauflage des Prozesses vor dem Landgericht München II angestrengt (wir berichteten). Sie bestritt auch dort vehement, dass sie die neue Lebensgefährtin ihres Ex-Freundes als „Prostituierte“ und „Alkoholikerin“ bezeichnet hatte. Doch die Zeugenaussagen widerlegten ihre Beteuerungen. Das Landgericht verwarf nun die Berufung der Ukrainerin.

Die Frau hatte 1999 nach Poing geheiratet. Doch vor einigen Jahren lernte ihr Mann eine 18-jährige Chinesin kennen und trennte sich für sie von der 36-Jährigen. Seitdem sei sie nur noch krank, klagte die Poingerin. Sie berichtete dem Gericht ausführlichst von sämtlichen Krankheiten - und strebt eine Rente an. Der psychiatrische Gutachter attestierte ihr deshalb auch eine „ausgeprägte Renten-Neigung“.

Von Nina Gut

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