Inder wird wieder heimgeschickt

42-Jähriger „scherzt“ am Flughafen: „Meine Frau hat eine Bombe dabei“ 

Aus unerfindlichen Gründen hat ein 42-jähriger Inder am Donnerstag am Flughafen immer wieder behauptet, seine Frau habe eine Bombe dabei. Seine Familie durfte trotz des „Scherzes“ weiterreisen - er nicht.

Flughafen - Am Donnerstagmorgen wollte eine achtköpfige indische Familie aus Mumbai kommend über München weiter nach Budapest reisen. Bei der Sicherheitskontrolle im Satelliten wurde routinemäßig ein Sprengstofftest bei der Ehefrau durchgeführt. Der 42-jährige indische Ehemann äußerte daraufhin mehrfach aus nicht nachvollziehbaren Gründen, seine Frau habe eine Bombe dabei. 

Wie bei solchen Äußerungen üblich, wurde die Kontrolle sofort eingestellt und die Beamten der Bundespolizei hinzugezogen. Diese separierten die Beteiligten von der restlichen Kontrolle und überprüften eingehend die Behauptung des Mannes. Im Rahmen dieser Prüfung äußerte der Inder, bereits nichts Gutes ahnend, dies sei ein Scherz gewesen. Dass die Bundespolizei in solchen Dingen keinen Spaß versteht, bekam er dann auch zu spüren: Neben einer Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat, Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro plus Kosten für die Sicherung des Strafverfahrens wurde dem Scherzbold auch die Einreise in das Schengengebiet verweigert. Mittags saß der Mann bereits wieder im Flugzeug auf dem Weg nach Mumbai. Der Rest der Familie, darunter Ehefrau und Kinder sowie die Schwester, durften vom Flughafen München ihren Weg Richtung Budapest fortsetzen.

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Rubriklistenbild: © Symbolbild: Polizeiinspektion Flughafen

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