Polizeieinsatz

Vorsichtig fahren! 52 Kälber auf der Flucht

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Ein Teil der Jungkühe wurde mittlerweile wieder eingefangen.

Insgesamt 52 Kälber sind in der Nacht aus einem Stall in Hausen ausgebrochen. Der Großteil von ihnen wurde mittlerweile wieder eingefangen, knapp 20 sind aber in den Wäldern verschwunden.

Hausen/Unterbrunn - Es war vermutlich gegen 3 Uhr morgens, als die 52 Kälber beschlossen, die Welt zu erkunden. Noch ist unklar, ob die Tiere absichtlich befreit wurden - die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Sicher ist, dass direkt nachdem der Bauer festgestellt hatte, dass die Tiere verschwunden sind, eine großangelegte Suchaktion begann. Schließlich konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Jungkühe und -bullen auch auf den Straßen unterwegs sind, was eine hohe Unfallgefahr bedeutet hätte.

Die Polizei in Gauting war mit bis zu vier Streifenwagenbesatzungen im Einsatz und unterstützte die Suchtrupps. Bis zum Mittag konnte der größte Teil der Tiere zwischen Hausen und Unterbrunn wieder eingefangen werden und befindet sich mittlerweile wieder sicher im Stall in Hausen. Allerdings sind nach wie vor 15 bis 20 Tiere spurlos verschwunden. Die Suchmannschaften - mittlerweile sind noch eine Streifenwagenbesatzung und rund 20 weitere Personen unterwegs - vermuten nach Angaben der Polizeiinspektion Gauting, dass sich die Tiere in den Waldgebieten versteckt halten. Dennoch wird an die Autofahrer appelliert, mit größter Vorsicht unterwegs zu sein. „Wir haben auch die umliegenden Polizeiinspektionen informiert, die halten ebenfalls die Augen offen“, hieß es am frühen Nachmittag von der Gautinger Polizei.

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