Bei Hofolding

62-Jähriger auf der A8 lebensgefährlich verletzt

Brunnthal - Mit hoher Geschwindigkeit ist am Donnerstag auf der A 8 bei Hofolding ein Münchner (62) in das Stauende geprallt. Dabei erlitt er lebensgefährliche Verletzungen.

Wegen Straßenausbesserungsarbeiten staute sich gegen 12.45 Uhr der Verkehr Richtung München. Wie die Polizei berichtet, bremste ein 65-jähriger Lkw-Fahrer aus Erding auf dem rechten Fahrstreifen seinen 7,5-Tonner noch rechtzeitig ab. Der 62-jährige Münchner allerdings, der hinter dem Lastwagen fuhr, erkannte die Situation zu spät und krachte beinahe ungebremst mit seinem Renault ins Heck des Lkw. Die Wucht war so heftig, dass der Lastwagen sogar noch auf einen davor stehenden Sattelzug eines 32-jährigen Polen aufgeschoben wurde. Eingeklemmt und mit schweren Verletzungen konnte sich der Münchner nicht mehr aus dem Wrack seines Autos befreien. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Otterfing und Hofolding holten ihn mit der Rettungsschere aus dem Wagen. Der 62-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Am Renault entstand Totalschaden. Der Lkw des Erdingers musste abschleppt werden. Nur der Sattelzug war noch fahrbereit. Insgesamt beziffert die Polizei den Sachschaden auf rund 50 000 Euro.

Während der Bergungsarbeiten waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen bis 15 Uhr gesperrt. Die Folge: Ein kilometerlanger Rückstau bis nach Weyarn. Im Einsatz waren die Feuerwehr Hofolding mit neun Einsatzkräften und die Feuerwehr Otterdig mit 13 Helfern.

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