Mann droht mit Bombe: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

Mann droht mit Bombe: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

Pendler brauchen gute Nerven

Stau-Wahnsinn auf der A9: 35 Kilometer Blechlawine

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Die Baustelle zwischen Allershausen und Neufahrn wird in den nächsten Monaten zur Staufalle.

Neufahrn - Stau, Stau und noch mehr Stau: Wer am Montagmorgen auf der A9 von Ingolstadt nach München pendelte, brauchte gute Nerven. Die 80 Kilometer lange Strecke war fast eine einzige Blechlawine.

„Auf der ganzen Strecke zwischen dem Dreieck Holledau und dem Kreuz Neufahrn immer wieder stockender Verkehr“, war die ernüchternde Radiodurchsage, die sich auf eine Blechschlange von etwa 35 Kilometern Länge bezog. Nicht nur, dass viele Wochenendheimfahrer sich zu Wochenbeginn wohl wieder in Richtung München aufmachten. Hinzu kommen zwei Brennpunkte, die ein hohes Verkehrsaufkommen kaum stemmen können.

„Es gibt auf dieser Strecke momentan zwei Baustellen, in denen die Fahrbahn auf zwei Spuren reduziert wurde“, erklärt eine Sprecherin der Polizei Oberbayern Nord. Die eine beginnt an der Anschlussstelle Pfaffenhofen, die zweite an der Anschlussstelle Allershausen - und diese ist 15 Kilometer lang.

Seit Anfang Juni ist die Autobahndirektion Südbayern zwischen Allershausen und Neufahrn schon zu Gange. In diesem Abschnitt soll der Standstreifen so ausgebaut werden, dass er später zeitweise für den Verkehr freigegeben werden kann. Hierzu muss allerdings die Decke des Seitenstreifens verstärkt werden. Auch der restliche Asphalt bedarf Erneuerung, außerdem ist der Neubau von 17 Nothaltebuchten geplant. Und das während der Sommerferienzeit.

Wie es die nächsten Monate aussehen kann, zeigte sich also an diesem Montagmorgen. Denn zu den Pendlern, dem schlechten Wetter - das einige kleinere Unfälle verursachte – und der Beeinträchtigung durch die beiden Baustellen kam noch der Ferienstart in vier Bundesländern dazu. „Auf dem Weg nach Italien fahren die Berliner oder Brandenburger natürlich auch durch Bayern“, so die Polizeisprecherin weiter.

Wer übrigens dachte, er hätte nach Neufahrn das Gröbste hinter sich, irrte. Denn zwischen München-Nord und Schwabing staute es sich erneut über mehrere Kilometer.

mm

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