1. Airportday am Flughafen

Diese Maschine begeistert die Luftfahrt-Fans

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Die Super Constellation war eine der Höhepunkte des ersten Airportday am Flughafen im Erdinger Moos. Die Resonanz war überwältigend

Flughafen - Einen solchen Besucheransturm hat man am Flughafen München langen nicht erlebt. Zum ersten Airportday pilgerten am Sonntag 20.000 Flugzeugbegeisterte ins Erdinger Moos, um die Faszination Luftfahrt zu erleben.

Das Interesse war so groß, dass die Flughafen München GmbH (FMG) bereits am Morgen die Online-Registrierung schließen musste – bei über 15.000 Anmeldungen. Um 11 Uhr ging es offiziell los, bereits um 10 Uhr bildeten sich die ersten Besuchertrauben an den Eingängen.

Die FMG hatte auch ordentlich was zu bieten: Die Gäste durften nicht nur direkt aufs Vorfeld, was sonst bloß Technikern, Piloten, Crews und den Sicherheitsbehörden vorbehalten ist. Sie kamen auch ganz besonderen Maschinen nahe. Im Mittelpunkt stand die Breitling Super Constellation aus der Schweiz, die Königin der Luftfahrt, aus dem Jahr 1955. Es war die erste Landung eines Flugzeug diesen Typs. Ein bereits ausgemustertes Modell steht im Besucherpark.

Belagert wurden auch die beiden Maschinen der Bundeswehr. Die Luftwaffe hatte nicht nur einen Eurofighter Typhoon am Flughafen München landen lassen, sondern auch eine Transall C-160D, der Lastesel des Militärs vor allem bei Auslandseinsätzen. Durch sie konnten die Gäste bequem durchmarschieren.

Mittendrin statt nur dabei – das war auch das Motto bei der Flughafenfeuerwehr, die eine Drehleiter und ein monströses Flugfeldlöschfahrzeug in Stellung gebracht hatte, sowie die Enteiser mit ihren spinnenartigen Teleskoparmen.

Die Veranstalter hatten sich für die Massen optimal gewappnet. Zu den beiden Großparkplätzen verkehrten Shuttle-Busse im Minutentakt, auch aufs Vorfeld wurden die Gäste sehr schnell chauffiert. Warteschlangen waren aber nicht zu vermeiden.

Zweiter Mittelpunkt war der Besucherpark, dessen neuer Weltenspielplatz von den Kleinen sofort begeistert in Beschlag genommen wurde. Die Kinder durften zudem in kleinen Flugzeugen, die an Tretautos erinnerten, über den Platz fahren. Umringt waren auch die Hubschrauber der Bundes- und der Landespolizei, die noch vor einer Woche im G7-Einsatz waren.

Das Finale war dann abrupt: Wegen einer Unwetterwarnung musste das Vorfeld am Nachmittag rasch geräumt werden, das Treiben im Besucherpark ging bis zum Abend weiter.

Faszination Luftfahrt: Bilder vom Airportday am Flughafen

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