Alarm: Feuerwehr fängt Raubtier ein

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Da wirkt er leicht beleidigt: der Marder in der Katzenbox.

Haar - Ein fauchendes Muskelbündel mit spitzen Zähnen - einen schwierigen Patienten hat die Freiwillige Feuerwehr Haar am Sonntagmorgen retten müssen.

Raubtierfänger: (v.l.) Tobias Rouselle, Tobias Winter und Maxi Theil haben den Marder eingepackt.

Ein Marder hatte sich in den Lichtschacht eines Freizeitheimes in Haar verirrt und wurde dort von einem Passanten entdeckt. Die Feuerwehr Haar verschaffte sich Zugang zum Lichtschacht über die Kellerfenster. Das kleine Raubtier grub sich währenddessen unter einer Trennmauer ein und versteckte sich.

Mit einem Netz, einem Stöckchen und einer Katzenbox gelang es den Feuerwehrleuten schließlich, das Tier aus dem Schacht zu locken und zu befreien. Wie der Marder in den Lichtschacht kommen konnte, ist noch ungeklärt. Nach der Befreiung hat die Feuerwehr das offenbar unverletzte Tier in einem Wald, fernab von allen Autos und Kabeln, wieder freigelassen. „Der ist in rasender Geschwindigkeit davongeflitzt“, sagt Karl-Heinz Bitzer. Im Einsatz waren 15 Mann von der Feuerwehr Haar mit drei Fahrzeugen sowie die Polizei Haar.

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