Vor allem Kinder hat es erwischt

Alarm im Flüchtlingsheim: Verdacht auf Norovirus

Bei einem Großeinsatz musste der Rettungsdienst am Dienstagmorgen mehrere Menschen in der Brucker Flüchtlingsunterkunft am Fliegerhorst versorgen.

Fürstenfeldbruck - Bei einem Großeinsatz musste der Rettungsdienst am Dienstagmorgen mehrere Menschen in der Flüchtlingsunterkunft am Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck versorgen. Mehrere Bewohner - vor allem Kinder - sind an Brechdurchfall erkrankt.

Update: Es besteht mittlerweile der Verdacht, dass es sich um den Norovirus handelt - zumindest in einem Fall wurde dies bestätigt. 15 Menschen sind insgesamt betroffen – überwiegend Kinder und Jugendliche aus Syrien. Vier mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Erkrankungswelle im Flüchtlingsheim am Fliegerhorst

Nach bisherigen Informationen kam es in der Flüchtlingsunterkunft am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck zu der Erkrankungswelle. Die Beschwerden der Betroffenen sind dabei so heftig, dass bisher drei Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, heißt es. Insgesamt sollen derzeit elf Flüchtlinge von der Brechdurchfall-Welle betroffen sein.

Laut Klaus Hartmann, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Fürstenfeldbruck, dauerte der Einsatz von 3.10 bis etwa 7.30 Uhr. Neben dem Malteser Hilfsdienst und dem THW waren auch mehrere Fahrzeuge des BRK am Fliegerhorst im Einsatz. Die BRK-Mitarbeiter haben Patienten betreut und transportiert. Sanitäter des BRK waren bis 9 Uhr vor Ort. "Wir sind weiter in Alarmbereitschaft und rechnen mit Folgeeinsätzen." Auch Landrat Thomas Karmasin hat sich mittlerweile vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.

Die Ursache der Massen-Erkrankung ist nach bisherigen Informationen noch nicht gefunden. Unklar ist zur Stunde auch, ob weitere Personen in der Fürstenfeldbrucker Flüchtlingsunterkunft betroffen sind. Die ersten Erkrankungsfälle waren in der Nacht zum Dienstag aufgetreten, so wird berichtet. 

js/sw

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