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ABC-Zug aus München rückt an

Alarm im Landratsamt Ebersberg: Gebäude evakuiert

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Das Landratsamt Ebersberg musste evakuiert werden. Es gab einen ungeklärten Austritt von Gas oder Dampf. Rund 30 Personen hatten Atembeschwerden, Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Schrecksekunden am Donnerstagvormittag im Landratsamt Ebersberg: Zahlreiche Menschen klagen über Atemprobleme, das Gebäude musste evakuiert werden. Die Ursache liegt noch im Dunkeln. 

Ebersberg - Der Grund für den Austritt von Gas oder Dampf  ist derzeit noch ungeklärt. Offensichtlich klagten aber am Tag davor schon einige Mitarbeiter der Kreisbehörde über gesundheitliche Probleme. In einer Toilettenanlage werde die Ursache vermutet. Nachdem heute am Vormittag erneut rund 15 Menschen über Atemnot, Kopfschmerzen, Husten und Übelkeit klagten, handelte das Landratsamt. In solchen Fällen müsse Alarm der Kategorie „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst werden, sagt eine Sprecherin des Landratsamtes.

Die Feuerwehr ist mit schwerem Atemschutz im Gebäude in der Eichthalstraße unterwegs und organisierte eine geordnete Evakuierung. Alle Mitarbeiter waren nur wenige Minuten nach dem Alarm in Sicherheit, sagen die Einsatzkräfte. Ein ABC-Zug aus dem Landkreis München ist angerückt und kontrolliert Stockwerk für Stockwerk. Eine akute Gefährdungslage schließen die Einsatzkräfte aus. Solange die Ursache nicht geklärt sei, heißt es von der Feuerwehr, dürfe dennoch niemand in das Gebäude.

Mitarbeiter, die gesundheitliche Probleme haben, werden im Alten Speicher neben dem Landratsamt von Sanitätern versorgt. Alle anderen Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt, der Betrieb in der Behörde ist nach jetzigem Stand für viele Stunden nicht möglich.

Was die genaue Ursache des Vorfalls ist, ermitteln Feuerwehr und Polizei. Kreisbrandrat Andreas Heiß sagt vor Ort, dass derzeit geprüft werde, ob es sich um Pfefferspray handeln könnte. Der Verdacht liege nahe. Ärzte hätten bestätigt, dass die Symptome der Verletzten diese Vermutung zuließen.

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