Alles nur ausgedacht: Kein Sextäter vor der Schule

Kirchheim - Große Sorgen hat am Dienstagmorgen bei Eltern, Kindern und Schulleitern ein vermeintliches „Ansprechen“ von Kindern vor dem Gymnasium Kirchheim ausgelöst.

Die Nachricht verbreitete sich über die sozialen Meiden in Windeseile in Kirchheim: Angeblich sei eine elfjährige Schülerin des Gymnasiums von einem fremden Mann angesprochen worden, dieser habe versucht, sie in ein Auto zu ziehen.

Zum Glück stellte sich dies als Fehlalarm heraus, die Geschichte war einzig allein der Fantasie des Mädchens entsprungen. „Es gibt überhaupt keinen Grund zur Besorgnis“, beruhigte die Polizeidienststelle in Haar auf Anfrage. Die Beamten waren durch die Gerüchte umgehend alarmiert und befragten das Mädchen ausführlich. Auch Schulleiterin Ute Landthaler von der benachbarten Grund- und Mittelschule informierte sofort die Eltern ihrer Schüler. „Zum Glück hat sich alles nicht bestätigt“, so Landthaler, aber besser einmal zu viel als zu wenig“, ist sie sich sicher.

Zur „Aufklärung“ des Falles trug der Vater des Mädchens bei, der sich bereits am Dienstagnachmittag bei der Polizeiinspektion Haar meldete, dass seine Tochter alles nur erfunden hätte. „Aber da war natürlich die Gemeinde schon in höchster Aufregung, denn die Kinder haben über ihre Netzwerke rasend schnell die Fehlmeldung verbreitet“, berichtet die Haarer Polizei, „aber es war wirklich nur ein schlechter Spaß.“ sab

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