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Schock an Bahnübergang: Freundinnen sehen Betrunkenen auf Gleisen liegen - und reagieren blitzschnell

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Zivilcourage bewiesen am vergangenen Wochenende zwei junge Frauen auf dem Heimweg von einem Treffen mit Freunden. Sie retteten einem Betrunkenen das Leben.

Altenerding Als FOS-Schülerin Christina Hausner und Kinderpflergerin Julia Oberparleiter kurz vor 22 Uhr den Bahnübergang in Altenerding mit ihrem Auto überqueren wollten, sahen sie eine offensichtlich hilflose Person im Scheinwerferlicht vor sich auf den Gleisen liegen.

Sofort hielten sie an, stoppten das nachfolgende Fahrzeug durch Handzeichen und eilten dem älteren Mann zu Hilfe. Die beiden 19-Jährigen zögerten keine Sekunde. Sie hakten den stark angetrunkenen Mann, den sie auf etwa 60 Jahre schätzen, unter und zogen ihn aus dem Gefahrenbereich. Der Mann hatte Schwierigkeiten, sich auf den Beinen zu halten, bedankte sich aber mehrmals bei den jungen Frauen. 

Altenerding: Freundinnen retten Betrunkenen - kurz darauf kommt S-Bahn

Wie er ihnen erzählte, war er mit der S-Bahn gekommen und lag wohl schon geraume Zeit an der Stelle, weil er es aus eigener Kraft nicht mehr schaffte, aufzustehen. Glücklicherweise hatte er keine weiteren Blessuren davongetragen, sodass ihn das von den Retterinnen gerufene Taxi nach Hause bringen konnte.

Kurz nachdem die beiden Frauen dem Betrunkenen von den Gleisen geholfen hatten, schlossen sich die Schranken, und die nächste S-Bahn fuhr ein. Durch das beherzte Eingreifen haben sie Schlimmeres verhindert.

Für Hausner und Oberparleiter war das selbstverständlich. „Natürlich helfen wir in so einer Situation. Das ist doch gar keine Frage. Vielleicht haben wir aber auch ein genetisch bedingtes Helfersyndrom“, sagten sie lachend.  

moh

Am Stadion in Erding wurde am Mittwochnachmittag eine Fliegerbombe gefunden. Das Gebiet musste im Rahmen der Entschärfung weiträumig gesperrt werden.

Mächtig aufgedreht hat ein Mercedes-Fahrer in München. Blöd nur, dass die Polizei genau dokumentieren kann, wie sehr er sich daneben benommen hat.

Völlig daneben war auch das Verhalten eines Mercedesfahrers im Landkreis Dachau. Er fuhr einen Feuerwehrler an, weil er eine Straße für die Fronleichnamsprozession gesperrt hatte.

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