Arbeiter finden Tigerpython im Altpapier

Diese tote Schlange fanden Mitarbeiter einer Pöringer Entsorgungsfirma im Altpapier. Foto: Landratsamt

Pöring - Mitarbeiter der Firma Ammer in Pöring staunten nicht schlecht, als sie inmitten von Altpapier einen acht Kilogramm schwere und fast drei Meter lange Tigerpython entdeckten.

Das Tier lag in einem Plastiksack und war tot, wie die eilig herbeigerufenen Mitarbeiter des Veterinäramtes und der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt, schnell feststellten.

„So wie es aussieht wurde das Tier erschlagen“, berichtet Max Finster von der Naturschutzbehörde. Da die Schlange nicht mit einem Chip gekennzeichnet war, geht er davon aus, dass sie illegal gehalten wurde.

Der Naturschützer nimmt das zum Anlass an alle Liebhaber exotischer Tiere zu appellieren, niemals solche Tiere etwa von Urlaubsreisen mitzubringen. „Das ist nach dem Artenschutzgesetz sogar verboten“, so Finster. Oft unterschätzten die vermeintlichen Tierliebhaber den doch erheblichen Pflegeaufwand, den diese Tiere brauchen. (ac)

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