“Einfach vorbildlich“

Dünnes Eis: Hund „Barny“ stürzt in eiskaltes Wasser - sein Frauchen reagiert genau richtig

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Barny und sein Retter: Der Hund war im Eis am Speichersee eingebrochen.

Große Aufregung am Mittwochnachmittag in Aschheim: Hund „Barny“ war beim Spaziergang im Eis eingebrochen. Sein Frauchen reagierte genau richtig.

Aschheim - An den Fischspeichern südlich des Aschheimer Speichersees, die größtenteils noch mit Eis bedeckt waren, waren die Besitzer mit Barny unterwegs. Kurz vor dem nördlichen Ufer brach das Eis und der Hund stürzte ins Wasser. Barny konnte sich selbst nicht mehr befreien und schwamm im Wasser. Seine Besitzer alarmierten sofort die Feuerwehr. 

Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Aschheim wurden auf dem parallel verlaufenden Feldweg bereits von Barnys Frauchen erwartet, die die Retter zur Einbruchstelle lotste. Gerade rechtzeitig, denn Barnys Kräfte schwanden, seine Schwimmbewegungen wurden zusehends schwächer.

Jedoch hatte der Hund einen Ast im Maul, der ihm etwas Auftrieb auf dem Wasser und auch auf dem Eis zusätzlichen Halt bot, berichtet Kommandant Florian Gebauer. Ausgestattet mit einem Wasser- und Kälteschutzanzug und gesichert an Leinen, machte sich ein Feuerwehrmann auf den Weg über das Eis zu Barny. Zunächst brach das Eis jedoch mehrfach, ehe er den Hund erreichen konnte.

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Barny ließ dann schnell von seinem Ast ab „und vertraute sich ganz seinem Retter an“, heißt es im Pressebericht. Da das Eis im mittleren Bereich des Gewässers noch ziemlich dick war, konnten der Retter und der Hund nicht gemeinsam aus dem Wasser gezogen werden. So wurde der Hund kurz entschlossen auf das dicke Eis gesetzt von wo er, begleitet von freudigen Zurufen, zu seinen Besitzern trabte. 

Barnys Besitzer brachten ihren Schützling anschließend in eine zuvor bereits informierte Tierklinik, wo er sich laut Feuerwehr „von seinem coolen Badetag“ erholte.

Feuerwehr lobt Verhalten der Besitzer

Die Feuerwehr lobte nach dem Einsatz das Verhalten der Besitzer: „Niemand hat versucht, das Eis zu betreten und den Hund selbst zu befreien, da man sich damit in akute Lebensgefahr gebracht hätte. Mit dem sofort abgesetzten Notruf wurden auch die GPS Koordinaten des Mobiltelefons in die Leitstelle geschickt, ein Auffinden der Einsatzstelle war so umgehend möglich. Eine zweite Person wurde den Einsatzkräften als Lotse entgegen geschickt, um die Einsatzstelle schnell zu finden. Einfach vorbildlich!“

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