Furchtbarer Unfall auf der A99

Lkw rast fast ungebremst in Baustelle - Fahrer tot

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Ein Sattelzug ist am Mittwochabend auf der A99 in einen Sicherungsanhänger gefahren - der Fahrer kam dabei ums Leben.
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Ein Sattelzug ist am Mittwochabend auf der A99 in einen Sicherungsanhänger gefahren - der Fahrer kam dabei ums Leben.
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Ein Sattelzug ist am Mittwochabend auf der A99 in einen Sicherungsanhänger gefahren - der Fahrer kam dabei ums Leben.
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Ein Sattelzug ist am Mittwochabend auf der A99 in einen Sicherungsanhänger gefahren - der Fahrer kam dabei ums Leben.

Aschheim - Furchtbarer Unfall am Mittwochabend auf der A99: Ein Lkw ist fast ungebremst in eine Baustelle gerast, der Fahrer ist ums Leben gekommen.

Am Mittwoch um kurz nach 21 Uhr ereignete sich nach Polizeiangaben auf der A99 in Fahrtrichtung Norden zwischen der Anschlussstelle Aschheim und dem Autobahnkreuz München-Nord ein schwerer Unfall: Ein Lkw ist in eine Baustelle gekracht, der Fahrer kam dabei ums Leben.

In diesem Bereich sperrte die Autobahnmeisterei den rechten Fahrstreifen, um Bauarbeiten durchzuführen. Die Ankündigung der Sperrung erfolgte mittels der Linienbeeinflussungsanlage sowie mobilen Verkehrszeichen, nach Polizeiangaben also ordnungsgemäß.

Nach ersten Erkenntnissen nahm der 47-jährige bosnische Fahrer eines slowenischen Sattelzuges die Sperrung des rechten Fahrstreifens zu spät wahr und kollidierte nahezu ungebremst mit einem Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei, der dort auf dem rechten Fahrstreifen die Bauarbeiten absicherte.

Der Fahrer des Sattelzugs, der sich alleine in seinem Fahrzeug befand, wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Führerhaus eingeklemmt. Obwohl Ersthelfer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Reanimierungsmaßnahmen einleiteten, erlag der 47-jährige Fahrer noch im Führerhaus seinen schweren Verletzungen.

Der Sattelzug war mit Schrott und Metallabfall beladen. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich nach groben Schätzungen insgesamt auf ca. 140 000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger mit der Klärung des Unfallgeschehens beauftragt.

Für die Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Norden komplett gesperrt werden, eine Ausleitung des Verkehrs erfolgte an der Anschlussstelle Aschheim. Aufgrund der starken Deformationen an den unfallbeteiligten Fahrzeugen gestaltete sich deren Bergung schwierig. Die Totalsperrung sollte bis in die Morgenstunden andauern.

Eine Beeinträchtigung des morgendlichen Berufsverkehrs konnte nicht ausgeschlossen werden.

An der Unfallstelle befanden sich Kräfte der Feuerwehren Unterföhring, Aschheim und München, sowie ein Notarzt und zwei Rettungswagen. Außerdem waren fünf Fahrzeuge der Polizei eingesetzt.

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