Stau-Ende übersehen: Mann schwerst verletzt

Oberschleißheim – Lebensgefährliche Verletzungen hat ein Lkw-Fahrer (67) aus Augsburg bei Neuherberg erlitten: Er hatte das Stauende nach einem vorausgegangenen Lkw-Unfall übersehen.

Er hatte einen Rückstau – vermutlich ausgelöst durch den schweren Lkw-Unfall bei Aschheim – zu spät erkannt und war mit seinem 7,5-Tonner mit Tempo 80 nahezu ungebremst in einen Sattelzug gedonnert, meldet die Verkehrspolizeiinspektion Freising. Der 67-jährige wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr musste den Mann mit mit Rettungsspreizer und -schere aus dem zerquetschten Führerhaus herausschneiden. Der Augsburger schwebt in Lebensgefahr. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Münchner Krankenhaus.

Der 67-Jährige war auf der rechten Spur mit einem Sattelzug zusammengeprallt. Dessen Fahrer, ein 43-Jähriger aus Linz, blieb unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 20 0000 Euro. Die Autobahn war zeitweise total gesperrt, es bildete sich eine mehrere Kilometer langer Stau. Nach rund einer einer Stunde konnte der Verkehr links an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Am Rettungseinsatz waren ein Rettungshubschrauber beteiligt, ein Notarzt, ein Rettungswagen, die Freiwilligen Feuerwehren aus Oberschleißheim und dem Ortsteil Badersfeld sowie die Münchner Feuerwehr und Kräfte der Werkfeuerwehr des Helmholtz-Zentrums in Neuherberg, meldet die Polizei.

Günter Hiel

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