Ausreißerinnen (5 und 6) fordern "echtes" Polizeiauto

Glaubwürdig durch Grün: Zwei Ausreißerinnen in Starnberg stiegen erst in einen Streifen wagen ein. Ein Zivilfahrzeug der Polizei war ihnen suspekt.

Starnberg - Zwei fünf- und sechsjährige Mädchen sind am Mittwochabend zu Hause ausgebüxt. Als sie eine Zivilstreife der Polizei entdeckte, weigerten sich die Kinder, in einen fremden Wagen einzusteigen.

Wohl Langeweile trieb die fünf und sechs Jahre alten Mädchen aus der elterlichen Wohnung. Die Mütter, ebenfalls zu Hause, bemerkten nicht, dass die Kinder stiften gingen. Wenig später fiel auf, dass die Mädchen verschwunden waren. Die Mütter suchten die Kinder zunächst selbst, riefen dann aber die Polizei zu Hilfe.

Mehrere Streifenwagen und Zivilfahrzeuge begannen eine Suche im Stadtgebiet. Am Ortsrand schließlich fanden Zivilbeamte die beiden jungen Damen und wollten sie zu ihrer Mutter zurückbringen. Da könnte ja jeder kommen, meinten die Mädchen und weigerten sich rundheraus, in ein ihnen fremdes Auto einzusteigen. Es sah ja so gar nicht wie ein Polizeiauto aus.

Erst als die Beamten einen Streifenwagen zu Hilfe riefen, gaben die Ausreißerinnen ihren Widerstand auf und ließen sich nach Hause fahren. "Vorbildlich", lobte Starnbergs stellvertretender Polizeichef Andreas Ruch.

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