Schwerer Unfall

Auf der A 92: Auto geht in Flammen auf

Eitting - Schwerer Verkehrsunfall auf der A 92 zwischen München und Deggendorf. Im Bereich der Anschlussstelle Erding ist ein Auto in Flammen aufgegangen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz.

Eine ganze Armada an Schutzengeln muss am späten Montagabend auf der Autobahn A92 München - Deggendorf unterwegs gewesen sein. Zwischen den Anschlussstellen Freising-Ost und Erding war ein nahezu neuwertiges Porsche 911 Cabrio über die Mittelleitplanke geschleudert und wurde dann über vier Fahrstreifen und die Standspur katapultiert. Wie durch ein Wunder blieben der 43 Jahre alte Fahrer aus Bockhorn und seine 25-jährige Beifahrerin aus Rumänien unverletzt. "So etwas habe ich in 30 Jahren Polizeidienst auf der Autobahn noch nicht erlebt", kommentierte ein Beamter der Verkehspolizei Freising das Szenario. Ein Feuerwehrler meinte: "Hier hätte es auch Tote geben können." Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass in diesem Moment niemand in Richtung München unterwegs war.

Bilder: Porsche geht auf der A92 in Flammen auf

Nach Angaben der Polizei war das Porsche 911 Cabrio in Richtung Landshut unterwegs, der Mann wollte die junge Frau zu ihrer Mutter nach Landshut bringen. Der Bolide, so ein Polizist, muss viel zu schnell dran gewesen sein. Etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Erding kam der Porsche ins Schleudern. Er driftete über beide Fahrspuren Richtung Deggendorf. Dann prallte er gegen die Leitplanke. Der Wagen hob auf ihr ab und flog über beide Fahrbahnen in Richtung München und die Standspur gegen die rechte Schutzplanke. Die Insassen konnten sich gerade noch in Sicherheit bringen, ehe der Porsche in Flammen aufging.

Die Integrierte Leitstelle Erding alarmierte die Feuerwehren Erding, Eitting und Freising, den Rettungsdienst au Erding und Moosburg sowie den Notarzt aus Moosburg. Doch der 43-Jährige und seine Begleiterin hatten nicht einmal eine Schramme abbekommen. Nur vorsorglich kamen sie ins Klinikum Freising. Die A92 wurde in Richtung München für 45 Minuten komplett gesperrt, in der Gegenrichtung war sie nur einspurig befahrbar. Der Sachschaden dürfte bei über 100.000 Euro liegen.

Hans Moritz

Rubriklistenbild: © Hans Moritz

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