Karambolage mit über 40.000 Euro Schaden

Skurril: Unbeteiligte Unfallzeugin muss Führerschein abgeben

Geretsried - Heftig gekracht hat es am Donnerstag auf der B11. Der Sachschaden liegt bei über 40.000 Euro. Skurril: Eine unbeteiligte Zeugin musste nach ihrer Aussage ihren Führerschein abgeben.

Vier Fahrzeuge waren am Donnerstagnachmittag in einen Unfall auf der Bundesstraße 11 verwickelt. Verletzt wurde niemand; aber der entstandene Sachschaden ist beträchtlich. Außerdem musste eine Zeugin den Führerschein abgeben.

Gegen 15.45 Uhr war eine 51-jährige Münchnerin mit ihrem Audi auf der B 11 in südliche Richtung unterwegs. Laut Polizei wollte sie nach links auf die Richard-Wagner-Straße abbiegen. Dabei übersah die Münchnerin den entgegenkommenden Ford Transit eines 77-jährigen Münchners. Die Autos kollidierten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi zurück geschleudert und prallte gegen den VW Crafter eines 50-jährigen Mannes aus Eurasburg. Dieser stand mit seinem Fahrzeug auf der Richard-Wagner-Straße, er wollte nach links in Richtung Königsdorf abbiegen. Durch herumfliegende Teile wurde der hinter dem VW wartende BMW eines 39-jährigen Geretsrieders ebenfalls beschädigt. Am Audi entstand Totalschaden. Der Pkw und der Ford Transit mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden an allen vier Fahrzeugen beziffert die Polizei mit etwa 45 000 Euro.

An der Unfallstelle stellte sich eine 43-jährige Frau aus Königsdorf als Zeugin zur Verfügung. Sie war hinter dem Transit gefahren und hatte den Unfallhergang beobachtet. Die Beamten bemerkten bei der Königsdorferin jedoch eine deutliche Alkoholisierung. Sie musste in den Alkomaten pusten, der einen Wert von über 1,1 Promille anzeigte. Die 43-Jährige durfte nicht mehr weiterfahren. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein sichergestellt.

nej

Rubriklistenbild: © dpa

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