Schreckliche Entdeckung am Mittwochmittag

Badeunfall: Weiterer Toter aus der Isar geborgen

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Traurige Gewissheit: Ein weiterer Mann ist bei einem Badeunfall ums Leben gekommen.

Freising - Die schlimmen Befürchtungen sind wahr geworden: Ein weiterer Toter ist aus der Isar geborgen worden. Es handelt sich wohl um den seit Samstag vermissten Arbeitskollegen des toten Chinesen.

Eine gruselige Entdeckung machten Passanten am Mittwochmittag, wie die Polizei berichtet: In einer Stromschnelle in der Mitte der Isar befand sich ein lebloser Körper. Die Polizei wurde alarmiert.

Der Feuerwehr Unterschleißheim, die mit einem Taucher am Einsatzort eintraf, gelang es zusammen mit den Feuerwehren aus Neufahrn und Mintraching und der Wasserwacht Freising mit Booten den Leichnam zu bergen. Bei dem Toten, der eine Badehose trug, dürfte es sich nach erster Inaugenscheinnahme vermutlich um den seit Samstag vermissten 34-jährigen chinesischen Staatsangehörigen handeln. Sein 35-jähriger Arbeitskollege wurde bereits am Samstag einen Kilometer flussaufwärts tot aus der Isar geborgen und konnte durch die Kripo Erding noch am gleichen Tag identifiziert werden. Bei der Absuche des Ufers wurden noch am Samstag mehrere hundert Meter flussaufwärts zwei Fahrräder und auch die Bekleidung von Männern gefunden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Erding ist aktuell vorrangig mit der Identifizierung des Toten beschäftigt. Die Kripo geht von einem Badeunfall aus. Anhaltspunkte für ein Fremd- oder Drittverschulden liegen nicht vor. Die Obduktion des 34-Jährigen wird angeregt.

mm

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