Belohnung ausgesetzt

Banküberfall in Martinsried: Wer kennt diesen Räuber?

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Wer kennt den Bankräuber von Martinsried? Dieses Bild der Überwachungskamera hat die Polizei veröffentlicht.

Martinsried - Er ist nicht mehr der Jüngste – doch das macht ihn nicht minder gefährlich. Dieser Mann ist wahrscheinlich ein Serien-Bankräuber!

Am Dienstag gab die Münchner Polizei ein Foto des Räubers mit dem Nylon-Strumpf heraus. Die Aufnahme zeigt ihn in voller Aktion, gefilmt von der Überwachungskamera am 6. März in der Kreissparkasse in Martinsried. An jenem Donnerstag um 11.45 Uhr ging der Mann zielstrebig zum Kundentresen, richtete seine schwarze Waffe auf die Angestellten. Angesichts dieser Situation wagte niemand mehr Gegenwehr. Er bekam 6000 Euro, mit denen er sofort die Flucht antrat. Die folgende Großfahndung verlief ohne Erfolg.

Der Mann ist in dieser Bank kein Unbekannter. Die Mitarbeiter sind sich sehr sicher, dass der selbe Täter bereits am 13. September 2012 – ebenfalls ein Donnerstag – die selbe Bankfiliale in der Lochhamer Straße überfiel. Auch damals erbeutete er mehrere tausend Euro und war ebenfalls mit einer schwarzen Pistole bewaffnet. Auch damals trug er Jeans und eine schwarze Jacke. Bereits damals wurde das Alter des Täter auf Mitte/Ende 50 Jahren geschätzt.

Bei seinem letzten Überfall trug er ebenfalls eine hüftlange, schwarze Jacke mit Knöpfen und schwarze Handschuhe. Kurz bevor er die Bank betrat, zog er sich den beigen Damenstrumpf über das Gesicht. Die Polizei (Telefon 089/2910-0, Kommissariat 21) hofft, dass ihn trotzdem jemand erkennt.

Dorita Plange 

Täterbeschreibung

Männlich, Mitte bis zirka Ende 50 Jahre alt, etwa 180 cm groß normale Figur. Der Mann sprach hochdeutsch und trug zur Tatzeit eine etwa hüftlange, dunkle Jacke, Bluejeans und schwarze Handschuhe. Er war mit einer dunklen Faustfeuerwaffe bewaffnet und trug einen Nylonstrumpf über den Kopf.

Zeugenaufruf

Wer kennt den Mann auf dem Foto und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? Personen, die sachdienliche Hinweise auf machen können, sollen sich mit dem Polizeipräsidium München (Tel. 089/2910-0) oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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