Protestierende kreisen Bäuerin ein

Bedrohlich: Lage nach Zwangsräumung eskaliert

Im Mittelpunkt - auf unschöne Art: Die Bäuerin, die ihren Sohn vom Hof geklagt hat, wurde von den Protestierenden eingekreist.

Gersdorf - Nach der Zwangsräumung des Bauernhofes in Gersdorf brodelt es. Die Protestierenden belagerten nachts das Anwesen, erhellten den Hof mit Strahlern und umzingelten die Bäuerin.

Jetzt brodelt’s am „Ruin-Hof“. Auch Mittwochabend, am Tag nach der Zwangsräumung, demonstrierten wieder knapp 50 wütende Nachbarn und Freunde von Hans Forstmaier, der am Dienstag mittels Zwangsräumung den elterlichen Hof in Gersdorf verlassen musste. Als es dunkel wurde, belagerten die Protestierenden das Anwesen, schimpften lautstark auf Gertraud Forstmaier, die ihren Sohn samt Familie vom Hof geklagt hatte. Sie leuchteten den Bauernhof mittels Strahler und eines mitgebrachten Stromaggregats aus.

Die Stimmung war aggressiv. Die Altbäuerin und einer ihrer Schwiegersöhne arbeiteten derweil im Kuhstall. Irgendwann aber stapfte Gertraud Forstmaier heraus und stellte sich den Menschen in ihrer Hofeinfahrt. Schnell umkreisten die Wütenden die kleine Altbäuerin, schlimme Beleidigungen Seiten folgten. Doch auch Gertraud Forstmaier wurde ausfallend. Als sie aber wieder in Richtung ihres Wohnhauses flüchtete, folgten ihr die Schimpfenden bis zur Haustüre. Erst als die Polizei mit mehreren Fahrzeugen eintraf, kehrte wieder Ruhe ein am „Ruin-Hof“. Wohl nur vorläufig.

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