Wetterchaos in Südbayern

Skigebiet Brauneck wieder in Betrieb

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Seit Mittwoch läuft der Betrieb am Brauneck wieder.

Das Wetterchaos in  Südbayern beruhigt sich. Im  Skigebiet Brauneck   konnte am Mittwoch der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Update, 16. Januar: Nach einer tagelangen Unterbrechung läuft am Brauneck der Skibetrieb seit diesem Mittwoch wieder. Aktuell haben 13 Lifte und 21 Pisten geöffnet. Außerdem ist heute Ladies Day, mit Ermäßigungen für Frauen.

Update, 13. Januar: Leider war es ein kurzes Vergnügen: Nachdem am Samstag die Skilifte am Brauneck weitgehend liefen, musste am Sonntag, 13. Januar, der Betrieb wieder eingestellt werden. „Aufgrund des im Landkreis herrschenden Katastrophenfalls sind alle Einsatzkräfte, auch Ski- und Bergwacht, gebunden, und wir können im Bergefall einen geordneten Ablauf nicht garantieren. Die Schließung erfolgt in Abstimmung mit der Katastrophenleitstelle des Landkreises. Wir bitten um Verständnis“, so Antonia Asenstorfer, Pressesprecherin von Alpenplus und dem Brauneck-Skigebiet. Auch am Montag, 14. Januar, laufen voraussichtlich nur die Tallifte am Jauden-, Draxl- und Streidlhang.

Update, 11. Januar, 19 Uhr: „Gute Nachrichten fürs Brauneck“, vermeldet Pressesprecherin Antonia Asenstorfer. „Wir konnten mit Hubschrauberunterstützung die Schneelast auf den Bäumen so weit reduzieren, dass wir am Samstag den Betrieb wieder aufnehmen können. Die Finstermünzbahn bleibt zwar noch geschlossen, aber sonst sollte soweit alles laufen.“

Update, 11. Januar: Über Nacht hat sich die Lage im Skigebiet Brauneck leider verschärft. Am Donnerstag stürzte ein Baum um und traf die Lifttrasse des Finstermünz-Sessellifts. „Er liegt auf dem Seil. Ob Schaden entstanden ist, können wir noch nicht sagen“, sagt Antonia Asentstorfer, Pressesprecherin von Alpen Plus und dem Brauneck-Skigebiet. Den Baum zu entfernen, ist schwierig. Außerdem ist die Schneelast auf den anderen Bäumen ebenfalls groß. Dass die Lifte am Berg am Samstag, 12. Januar, wieder öffnen, ist derzeit  mehr als fraglich.

Asenstorfer hofft, dass zumindest am Sonntag, 13. Januar, ein eingeschränkter Betrieb möglich ist. „Wir hoffen, dass zumindest die Kabinenbahn und der Milchhäuslexpress fahren können.“ Auf jeden Fall sollte der aktuelle Sachstand auf www.brauneck-bergbahn.de gecheckt werden, bevor man ins Skigebiet aufbricht. „Es ist so bitter“, sagt Asenstorfer mit Blick auf die traumhaften Schneeverhältnissen im Skigebiet.

In Betrieb sind auf jeden Fall die Tallifte.

Update, 10. Januar: Auch am Freitag sind voraussichtlich nur die Tallifte am Brauneck in Betrieb - wie auch schon an diesem Donnerstag. Zum Wochenende will das Skigebiet aber komplett öffnen. Dann dürfen sich die Skifahrer auf beste Bedingungen freuen: Am Brauneck liegen 2,65 Meter Schnee. Komplett gesperrt bleibt allerdings auch am Wochenende der Blomberg. Dort ist weder Rodeln noch Skitourengehen oder Winterwandern möglich.

Update 9. Januar: Im Wortlaut heißt es von den Verantwortlichen: Im Skigebiet am Brauneck kommt es auch am Mittwoch noch zu Beeinträchtigungen: „Wegen Aufräumarbeiten und starkem Wind bleiben die Bahnen und Lifte im Skigebiet heute noch geschlossen. Wir gehen davon aus, dass wir spätestens zum Wochenende wieder in Betrieb gehen können. Aktuell sind nur die Tallifte am Streidl-, Draxl- und Jaudenhang in Betrieb.“

Eine Besserung ist nach den anhaltenden Schneefällen auch in den nächsten Tagen vorerst nicht zu erwarten.

Lenggries/Bad Tölz - Das Skigebiet Brauneck hat bis auf weiteres geschlossen. Der Grund: Zu viel Schnee. 

Genauer: Wegen der hohen Schneelast auf den Bäumen in den Lifttrassen und an den Skipisten bleiben die Bahnen und Lifte im Skigebiet Brauneck am Dienstag geschlossen. 

Nach Bergbahn-Angaben sind nur die kleinen Tallifte am Streidl-, Draxl- und Jaudenhang in Betrieb.

Wann das Skigebiet Brauneck wieder aufmacht, bleibt vorerst offen. Die nächste Schneewalze soll bereits am Dienstagabend auf Südbayern treffen. Die Lage könnte neu eskalieren.

Video: Schneemassen bergen tödliche Gefahr für Skifahrer

Schnee-Chaos in Bayern: Erstes Skigebiet schließt wegen zu viel Schnee

"Die Sicherheit der Gäste geht vor", sagt Antonia Asenstorfer, Pressesprecherin von Alpen Plus und dem Skigebiet Brauneck. Seit Dienstag sind die meisten Lifte am Brauneck und die Bergbahn außer Betrieb. 

Lediglich im Tal laufen Streidl-, Draxl- und Jaudenhang-Lifte. Das Problem sei die große Schneelast auf den Bäumen im Skigebiet. "Teilweise sind die Abfahrten von Bäumen gesäumt. Dasselbe gilt für die Lifttrassen, die durch Wald führen", sagt Asenstorfer. 

Die Gefahr, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume auf die Pisten oder Lifte fallen, sei zu groß. Den Skibetrieb im oberen Bereich des Brauneck aufrecht zu erhalten, "ist einfach zu riskant. Einen Bergefall brauchen wir wirklich nicht". 

Auch im Nachbarlandkreis Miesbach, wo der Katastrophenfall ausgerufen wurde, schließen die großen Skigebiete.

Es ist im Moment auch völlig offen, wann die Sperrung aufgehoben werden kann - zumal ab Dienstagabend neue, ergiebige Schneefälle vorausgesagt sind. Am Brauneck könnte bis Freitag bis zu einem Meter Neuschnee fallen. "Wir müssen jetzt von Tag zu Tag schauen, wie es weitergeht", sagt die Pressesprecherin. 

Betriebsleiter und Mitarbeiter seien jeden Tag im Gebiet unterwegs, um die Lage einzuschätzen. Sie werden auch feststellen, ob der Wind, der am Dienstag aufgekommen ist, geschadet oder genützt hat. Die Hoffnung sei, dass der Wind einiges von der Schneelast von den Bäumen schüttle. 

"Auf der anderen Seite könnte es natürlich auch sein, dass der Wind an den ohnehin schon geschwächten Bäumen noch mehr Schaden anrichten könnte", sagt Asenstorfer. Bislang halte sich der Schneebruch noch in Grenzen. "Wir haben glücklicherweise auch noch keinen Schaden an einem Lift, weil ein Baum drauf gefallen wäre." Jetzt müsse man einfach die weitere Wetterentwicklung abwarten.

Alle Infos zum Skigebiet Brauneck lesen Sie im großen Pistenporträt auf Merkur.de*.

Die Schulen in der Region bleiben bis einschließlich Freitag ebenfalls geschlossen. Alle aktuellen Meldungen zum Schneechaos in der Region lesen Sie auf Tölz Live (Merkur.de*). Der Nachbarlandkreis Miesbach hat den Katastrophenfall ausgerufen. Dort sollen die Kinder im Homeoffice arbeiten (Merkur.de*). Alle überregionalen Informationen zum Schneechaos und Wetter in Bayern lesen Sie auf Merkur.de*.

In nächster Nähe zum Skigebiet Brauneck liegt der Blomberg, ebenfalls ein bekanntes Ausflugsziel. Auch er ist wegen Lebensgefahr durch herabstürzende Äste und Bäume komplett gesperrt. Dort wurde ein Tourengeher am Wochenende von einem Baum erschlagen (Merkur.de*).

kmm/va

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