Zeugen stoppen Fahrer

Tragisches Versehen: Hund wird fünf Kilometer am Auto mitgeschleift und stirbt

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Das Leben eines Boxers aus Miesbach endete qualvoll (Symbolbild).

Ein Mann hatte seinen Hund am Auto angebunden und ist dann nach längerer Pause losgefahren. Rund fünf Kilometer lang hat er das Tier mitgeschleift. 

Fischbachau - Weil ein Mann in Hundham seinen Hund an sein Auto gebunden hatte und so Richtung Wörnsmühl fuhr, ging am Freitag ein Notruf bei der Polizei ein. Der Fahrer hatte das Tier fünf Kilometer mitgeschleift. Es überlebte nicht. 

Hund mitgeschleift: Zeugen stoppen Fahrer

Wie die Polizei berichtet, ging der Notruf gegen 15.30 Uhr ein. Der Mann (38) konnte von Zeugen gestoppt werden, sei dann jedoch zum Tierarzt weitergefahren. Über das Kennzeichen machten die Beamten den Wohnort des Mannes im Landkreis ausfindig. Dort erfuhren die Polizisten von der Ehefrau, dass der 38-Jährige bereits bei ihr angerufen habe. Wo er zu diesem Zeitpunkt allerdings gerade war, war unklar. 

Tierdrama in Bayern: Hund gab noch Lebenszeichen - Halter fuhr zum Tierarzt

Die Streife stellte in Hundham eine rund fünf Kilometer lange Blutspur auf der Straße fest. Begonnen hatte sie im Bereich der Tregler Alm, führte deutlich sichtbar über Deisenried und Hundham in Richtung Wörnsmühl und endete an der Bushaltestelle Salitersäge – dort, wo die Zeugen den Fahrer gestoppt hatten. Laut Zeugen hatte der Hund, ein fünf Jahre alter Boxer, vor Ort noch Lebenszeichen von sich gegeben, sodass sie den Mann weiterfahren ließen, weil er zum Tierarzt wollte. 

Hund wird mitgeschleift: Halter hatte ihn zuvor festgebunden - und vergessen

Noch ehe die Polizisten die Dienststelle erreichten, erschien dort der Mann mit Hund. Der Boxer war an massiven Verletzungen gestorben. Der Mann gab an, mit seinem Sohn und dem Hund unterwegs gewesen zu sein. Im Bereich der Tregler Alm habe er das Tier an die Anhängerkupplung gebunden, da er sonst davongelaufen wäre und im Auto unruhig gewesen sei. Nach längerer Pause, Musik im Auto und einem Gespräch mit dem Sohn im Kindesalter, sei er losgefahren – und habe den Hund schlicht vergessen. Der Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen. 

Hunde-Halter sichtlich geschockt

Weil der Mann sichtlich geschockt war, gehen die Beamten davon aus, dass er den Hund tatsächlich vergessen hatte. Sie ermitteln trotzdem wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Zeugen werden gebeten, sich zu melden (08025/2990).

Zwei Kinder sind in der Nacht zum Sonntag im Allgäu von einem Traktor überrollt und dabei getötet worden. Die beiden hatten am Samstagabend zusammen mit zwei weiteren Kindern eine Ausfahrt gemacht.

Lesen Sie hier Weiteres aus dem Polizeibericht:

Einbruch in Einfamilienhaus: Gegenstände im Wert von 30.000 Euro geklaut

Miesbach: Schlägerei beim Volksfest -Drei Angreifer, ein Opfer.

Alptraumhafter Unfall am Tegernsee: Hilfeschreie eines Mädchens aus dem Wasser.

tas

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