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Bayern und Löwen sind für die 3. Startbahn

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

München - Der FC Bayern und die Löwen von 1860 München machen sich für den umstrittenen Bau der 3. Startbahn am Flughafen München stark

Mit den Stadtratsfraktionen von SPD, CSU und FDP haben sie sich einem Bündnis aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angeschlossen. Auch Prominente wie Fernsehfrau Nina Ruge, der Bergsteiger Reinhold Messner und der Modedesigner Willy Bogner seien dabei, teilten die Organisatoren am Mittwoch in München mit. Das Ziel von “Ja zur 3. Startbahn“: Die Zustimmung der Münchner zu dem Projekt bei den beiden Bürgerbegehren am 17. Juni.

Der Ausbau sei dringend notwendig, damit der Großraum München auch in Zukunft für Unternehmen aus aller Welt interessant bleibe, sagte der Münchner SPD-Fraktionschef Alexander Reissl. Ohne die Startbahn befürchten die Beteiligten, dass der Flughafen im internationalen Wettbewerb nicht mehr standhalten kann und Arbeitsplätze in der Region verloren gehen. Bis zum Bürgerentscheid wollen die Beteiligten deshalb mit Handzetteln, an Infoständen und im Internet werben. Dabei setzen sie stark auf Ehrenamtliche, um das erforderliche Quorum von zehn Prozent der Wahlberechtigten zu bekommen.

Flughäfen in Deutschland

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Am 17. Juni sind die Münchner aufgerufen, bei zwei Entscheiden über das 1,2 Milliarden Euro teure Projekt abzustimmen. Dem einen liegt ein Ratsbegehren des Stadtrates zugrunde, das gegen die Stimmen der Grünen, der Linken und der ÖDP zusammengekommen war. Das andere wurde von den Startbahn-Gegnern initiiert. Sie wollen erreichen, dass die Landeshauptstadt insbesondere in der Gesellschafterversammlung der Flughafen München GmbH keinem Beschluss zum Bau einer 3. Start- und Landebahn zustimmt.

Rein rechtlich könnte der Flughafen sofort mit den Arbeiten loslegen. Die Staatsregierung will aber abwarten, bis über die Klagen der Gegner gegen den Planfeststellungsbeschluss entschieden ist. Außer dem Bund Naturschutz in Bayern und Privatleuten sind dies die Stadt und der Landkreis Freising sowie die Gemeinden Oberding, Eitting, Berglern und Fahrenzhausen.

dpa

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