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Deutsche Soldaten von Lawine verschüttet: Gebirgsjäger aus Bayern bauten gerade Schnee-Unterkünfte

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Von: Felix Herz

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In den Tiroler Alpen wurden deutsche Soldaten von einer Lawine verschüttet. (Symbolbild)
In den Tiroler Alpen wurden deutsche Soldaten von einer Lawine verschüttet. (Symbolbild) © imagebroker / IMAGO

Am Dienstag wurden Soldaten aus dem bayerischen Mittenwald von einer Lawine in den Tiroler Alpen verschüttet. Drei mussten in eine Klinik geflogen werden.

Mittenwald / Tirol – Am Dienstagnachmittag, 10. Januar, wurden mehrere Personen bei einem Lawinenabgang verschüttet. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Tirol handelt es sich bei den betreffenden Personen um „deutsche Heeresangehörige“. Einem Bericht von krone.at zufolge handelt es sich dabei um das Gebirgsjägerbataillon Mittenwald. 

Soldaten aus Bayern in Österreich von Lawine verschüttet

Laut Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Tirol ereignete sich das Unglück gegen 13.10 Uhr „im Bereich zwischen Stubaier Wildspitze und östlichem Daunkogel auf 3150 Meter Seehöhe im freien Skiraum“. Die Soldaten waren demnach gerade damit beschäftigt, Schneeunterkünfte zu bauen.

Einem Polizeisprecher zufolge lösten sie damit die Lawine aus. Sie wurden von einer „ca. 30 m breiten und 10 m langen Schneebrettlawine teils- bzw. total verschüttet“, heißt es in dem Bericht der Tiroler Beamten. Es konnten aber alle verschütteten Personen geborgen werden. Die österreichische Zeitung krone.at berichtet zudem, dass sich die Soldaten selbst, beziehungsweise durch Kameradenhilfe aus den Schneemassen befreien konnten.

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„Verletzungen unbestimmten Grades“: Drei Soldaten in Klinik geflogen

In dem Bericht der Tiroler Polizeidirektion heißt es weiter, dass drei Personen im Alter von 21 und 26 Jahren „Verletzungen unbestimmten Grades“ erlitten. Sie wurden mit einem Hubschrauber und Rettungswagen „in die Universitätsklinik Innsbruck bzw. Landeskrankenhaus Hall in Tirol zur weiteren Behandlung eingeliefert.“

Wegen der milden Temperaturen warnen die Behörden in den vergangenen Wochen immer wieder vor der Gefahr fataler Lawinen, die sich in den Bergen lösen können. Dem aktuellen Lawinen-Report Österreichs zufolge herrschte am Dienstag Lawinen-Warnstufe 2, schreibt krone.at. (fhz)

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