Tragischer Unfall in Taufkirchen

Vor Augen der Ehefrau: Mann (44) zwischen zwei Lkw zerquetscht

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Tragischer Unfall in Taufkirchen (Symbolbild)

Furchtbarer Unfall: Vor den Augen seiner Frau ist ein 44-Jähriger am Mittwoch in Taufkirchen zwischen zwei Lkw zerquetscht worden. 

Taufkirchen - Ein vergessenes Paket hat wahrscheinlich die ganze Tragödie ausgelöst. Am Mittwoch gegen 6.05 Uhr war ein Ehepaar aus dem südlichen Landkreis München jeweils in getrennten Lkw im Weidenweg in Taufkirchen unterwegs. Sie transportierten Stückgut. Beide stellten dort ihre Fahrzeuge,  einen 16-Tonner Daimler Atego und einen  12-Tonner Mercedes Benz, hintereinander im Kreuzungsbereich zur Aspenstraße am Fahrbahnrand ab, gleich beim Friedhof. Laut Feuerwehr war der 16-Tonner der Frau leer - bis auf ein Paket, das wohl eigentlich in den Lieferwagen des Mannes gehörte. 

Die 38-Jährige öffnete die Laderampe ihres Lkw, um nach dem Frachtpaket zu greifen. Aus noch bislang ungeklärter Ursache setzte sich dabei der Lkw in Bewegung und rollte auf den dahinter stehenden 44-Jährigen, meldet die Polizei. Der Mann wurde  zwischen den beiden Lkw eingeklemmt. Der 44-Jährige wurde lebensgefährlich am Kopf verletzt und starb noch an der Unfallstelle.

Schrecklicher Unfall im Kreis München - Ermittlungen laufen

Die 38-Jährige wurde ebenfalls verletzt, sie brach sich einen Arm. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde durch die Staatsanwaltschaft ein verkehrsunfallanalytisches Gutachten angeordnet. Die Aufnahme erfolgte durch das Unfallkommando des Polizeipräsidiums München.

„Ganz tragisch“, sagt der Feuerwehr-Kommandant

„Ein ganz tragischer Unfall“, sagt Michael Huber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen. Feuerwehr und Rettungsdienst haben das Kriseninterventionsteam (KiT) zur Unfallstelle  gerufen. Die haben sich um die verletzte, verzweifelte Ehefrau gekümmert.

Und auch den Einsatzkräften ist dieser Unfall sehr an die Nieren gegangen. „So etwas nimmt einen sehr mit, wenn man nicht mehr helfen kann“, sagt Michael Huber.  Die Feuerwehr hat den Rettungsdienst bei den Reanimationsversuchen unterstützt, doch die Kopfverletzungen des 44-Jährigen waren zu schwer. 22 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Michael Huber kennt natürlich die Ecke hinten am Weidenweg. Eine Sackgasse mit Wendehammer. Dort parken oft Lkw über Nacht. Das Ehepaar wollte nur kurz halten, um ein Paket umzuladen.     

   

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