Vermeidbare Arbeit für Rettungskräfte

Sturmtief „Eberhard“: Darum waren etliche der 35 Feuerwehreinsätze im Landkreis unnötig

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In Schongau musste die Freiwillige Feuerwehr einen umgestürzten Baum an der Lechtalbrücke wegräumen.

Ein Sturmtief fegte am Sonntag über den Landkreis Weilheim-Schongau. Und bescherte den Freiwilligen Feuerwehren jede Menge – teils vermeidbare – Arbeit.

Landkreis - „Wir hatten in den vergangenen Stunden insgesamt 35 Einsätze, bei denen die Feuerwehr ausrücken musste“, sagte der Schichtleiter der Integrierten Leitstelle Oberland am Sonntagabend auf Anfrage der Heimatzeitung. In den allermeisten Fällen seien es abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume gewesen, die beseitigt werden mussten.

 „Man muss aber auch mal ganz klar sagen, dass mindestens ein Drittel der Alarmierungen kein Fall für die Feuerwehr gewesen wären“, hieß es weiter aus der Leitstelle. Da habe man einfach den Notruf gewählt, weil ein Ast auf den Gehweg gefallen sei. „In etlichen Fällen kamen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort an und stellten fest, dass ein anderer bereits das Holz von der Straße geräumt hatte“, berichtete der Schichtleiter. Die Kameraden aus Obersöchering seien „immer wieder auf der B472 hin- und hergefahren und haben nichts gefunden.“ 

Viele Feuerwehr-Einsätze wegen Sturmtief Eberhard unnötig

Alles in allem habe man die Lage immer im Griff gehabt, auch weil die Personalstärke in der Integrierten Leitstelle deutlich höher lag als an normalen Sonntagen. Sind tagsüber dort normalerweise fünf Mitarbeiter im Einsatz, waren es am Sonntag neun.

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