Bayerns DGB-Chef bedauert Äußerungen

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Bayerns DGB-Chef Matthias Jena hat seine umstrittenen Äußerungen zur Zuwanderungsdebatte bedauert.

München - Bayerns DGB-Chef Matthias Jena hat seine umstrittenen Äußerungen zur Zuwanderungsdebatte bedauert. Eine Aussage Jenas in der KZ-Gedenkstätte Dachau hatte für Wirbel gesorgt.

“In meiner Rede in Dachau habe ich die Bedeutung der Zeitzeugen und der Gedenkarbeit betont“, sagte Jena am Montagabend in München einer Mitteilung zufolge. Zugleich habe er die von Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin ausgelöste Debatte kritisiert, in der Menschen nach Nützlichkeit und Nicht-Nützlichkeit beurteilt würden. Daran halte er inhaltlich fest. “Ich bedauere, dass ein von mir verwendeter Begriff für diese unsägliche Debatte an diesem Ort zu diesem Anlass bei manchen Irritation hervorgerufen hat“, sagte der DGB-Landeschef.

Jena hatte bei einer Veranstaltung der DGB-Jugend in der KZ- Gedenkstätte Dachau am Sonntag unter anderem gesagt: “Manches, was derzeit unter dem Deckmantel einer Integrationsdebatte daherkommt, ist in Wirklichkeit eine Selektionsdebatte.“ In der aktuellen Debatte werde zwischen der Nützlichkeit oder Nicht-Nützlichkeit von ganzen Bevölkerungsgruppen unterschieden. Damit würden wieder ethnische Vorurteile geschürt. Die Passage hatte für einigen Wirbel gesorgt.

lby

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