Strauß-Vertrauter und CSU-Vordenker Wilfried Scharnagl ist tot

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„Alles ist heuer neu“

Bei diesem Dorffest im Umland gibt‘s einen radikalen Konzeptwechsel

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Die Vorbereitungen für das Dorffest in St. Wolfgang laufen auf Hochtouren. Auch die Schausteller bauen schon auf. 

Die Vorbereitungen für das St. Wolfganger Dorffest laufen auf Hochtouren. „Alles ist heuer neu, aber bis Donnerstag zum Start schaff ma’s“, sagte Chef-Organisator Anton Schwimmer am Samstag im Gespräch mit der Heimatzeitung zuversichtlich.

St. Wolfgang – Fünf Zelte waren seit 1998 das Markenzeichen des St. Wolfganger Dorffestes. Heuer gibt es einen radikalen Wechsel des Veranstaltungskonzepts: Neben dem Vergnügungspark gibt es nur mehr ein Zelt. Das ist aber 100 Meter lang. Das Dorffest dauert von Donnerstag bis Sonntag (14. bis 18 Juni). Neu ist auch, dass die Gemeinde nicht mehr Veranstalter ist und die Ortsvereine keine Festwirte mehr. Hintergrund für das Umdenken im Konzept war, dass es immer schwieriger wurde, Vereine als Festwirte zu gewinnen.

Im Gemeinderat war die Konzeption von Dorffestreferent Anton Schwimmer präsentiert und unterstützt worden. Die Veranstaltung solle in erster Linie wieder ein Fest für alle Gemeindebürger, „von St. Wolfgangern für St. Wolfganger“, sein. Das Motto könnte heißen: „Sommerfest trifft Festival“. Das megalange Festzelt soll zur „Feiermeile für Jung und Alt“ werden.

Im Zelt gibt es drei Live-Bühnen. An der Südseite ist die Area für die jüngeren Gäste, wo es am späteren Abend laut und richtig abgehen soll. Im Mittelteil trennen verschiedene Bars den Bereich zur Nordseite des Zelts, wo es gemütlicher zugeht als beim traditionellen Dorffest.

Für das Konzept wurde eigens der Verein „D’Woifganger“ gegründet mit Schwimmer und dem TSV-Vorsitzenden Rudolf Müller-Brunnhuber an der Spitze. Der Verein organisiert selbstständig das Dorffest und trägt das Risiko, erklärte Schwimmer.

Die Arbeit im Zelt wird wieder von den Vereinen gestemmt, wobei jeder Verein dafür beliebig Mitglieder melden konnte. Jede Arbeitsstunde der Helfer wird dem Verein, dem sie angehören, vergütet. Festbeträge seien keine versprochen worden, die Vereine zögen trotzdem mit. Schwimmer: „Schau ma moi, wie’s heuer läuft. Mia san a g’spannt.“ Ein großes Risiko ist eigentlich nicht dabei. Denn kalkuliert wurde laut Dorffestreferent Schwimmer „auf Grundlage der bekannten Zahlen“.  Hermann Weingartner

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