Beim Faschingszug in Unterschleißheim

TÜV macht alle Narren zu Fußgängern

Unterschleißheim - Der Unterschleißheimer Faschingsumzug ist in der Region eine große Nummer, aber doch war dieses Mal alles anders. Aufgrund von geänderten TÜV-Sicherheitsrichtlinien gab es diesmal keine pompösen Faschingswagen.

Im vergangenen Jahr war es in Jetzendorf zu einem tödlichen Unfall mit einem Faschingswagen gekommen, als der Zug eigentlich schon beendet war. Die Folge sind heuer erheblich verschärfte Bestimmungen und vor allem die zentrale Forderung, dass jeder Wagen einen ständigen Auf- und Abstieg haben muss. Die neuen Regeln kamen im November, und mit den rund zwei Monaten bis zum Erlangen des TÜV-Siegels war die Zeit für die heuer 26 teilnehmenden Unterschleißheimer Vereine und Gruppen zu kurz.

„Unser erster Gedanke war dass wir ein Zeichen setzen wollten“, sagt Thomas Schweissgut, Zeremonienmeister des Faschingsvereins UFC olé. Letztlich setzte sich aber die Erkenntnis durch, dass die Zeit zu kurz war für den Bau eines zulassungsfähigen Wagens. Das diesjährige Prinzenpaar geht nun in die Geschichte ein als das erste Fußgänger-Paar der UFC-Historie. „Wir gehen gerne zu Fuß“, sagte Prinz Marcus I., „denn so kann man mit den Leuten reden und auch einmal die Hände schütteln.“ Dank dem Transportfahrzeug für die Partyboxen und die Bonbons änderte sich stimmungstechnisch nichts.

nb

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